Die Goldpreise gewinnen an Dynamik: Zu Beginn der Woche stiegen sie über 4.100 $ pro Unze, liegen aber immer noch etwa 6% unter dem Rekordhoch von 4.360 $, das im letzten Monat erreicht wurde. Tim Hayes, Chefstratege bei Ned Davis Research (NDR), bleibt laut Kitco News für Gold optimistisch und betrachtet die jüngsten Preisrückgänge als Korrektur und potenzielle Kaufgelegenheit.
Er ist der Ansicht, dass sich das makroökonomische Umfeld, das Gold stützt, nicht wesentlich verändert hat. Dies deutet darauf hin, dass der jüngste Ausverkauf durch Gewinnmitnahmen getrieben war. Er sieht Gold gut positioniert für weiteres Wachstum. Die Volatilitätskennzahlen deuten seiner Meinung nach darauf hin, dass die zweiwöchige Korrektur beendet sein könnte.
Im Gegensatz zu den Aktienmärkten, wo steigende Volatilität tendenziell ein negatives Signal ist, hat Gold in der Vergangenheit von höherer Volatilität profitiert. Hayes verweist auf den steigenden Gold Volatility Index als Zeichen dafür, dass Gold ein zweistelliges Jahreswachstum verzeichnen könnte. Seine Modelle bleiben entschieden optimistisch, gestützt durch starke technische Indikatoren und positive Werte aus dem "Gold Watch" von NDR.
Allerdings äußert sich Hayes vorsichtig hinsichtlich der Stärke des US-Dollars. Der Dollar erregte nach den jüngsten Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell über eine mögliche Zinserhöhung Aufmerksamkeit, doch die Märkte erwarten weiterhin eine Zinssenkung im Dezember. Hayes bezweifelt, dass der Dollar weiter aufwerten wird, und verweist auf langfristige rückläufige Trends für die Währung.
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