Defla XXL - Orchestrierter Defla-Schock
23.11.2025 | Christian Vartian
Die US-Notenbank (Fed) ist hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung im Dezember gespalten.Diverse Reden diverser FED Gouverneure sind mittlerweile zu offensichtlich wirkungsbedacht uneinig, sodass sich nun ein klares Bild ergibt und es geht nur ums Ganze:
1) Staatsanleihen Kurse
2) Preissteigerungen durch Zölle
Zu 1) empirisch:

Das Phänomen wurde noch durch plötzlich steigende Japanische Bond Yields unterstützt.
Das Ziel ist gut getarnt und clever: Man produziert "völlig unschuldig", weil ohne offiziellen Beschluss de facto die Wirkung einer ZinsERHÖHUNG, um dann offiziell eine Senkung machen zu können, also "lieb zur Regierungsforderung zu sein".
In hochüberschuldeten Ländern sind bei solchen Aktionen immer die Staatsanleihenkurse die Leitplanke der Handlungsmöglichkeiten und sobald das "U" ein U geworden ist bei deren Kursen ist dann Pause.
2) Es werden offenbar Preissteigerungen durch die Zollpolitik befürchtet und: obwohl die rein gar nichts mit Inflation zu tun hätten, versucht man die Nachfrage runterzuschrauben durch Verringerung des Household- Net- Worths also des Saldos der Vermögen minus der Schulden der Konsumentenhaushalte. Das ist eine Verringerung der Kreditbasis der Konsumenten.
Weniger Börsenvermögen = weniger Kreditbasis = weniger Konsum = weniger Preiserhöhungsgefahr trotz Zölle.
Blöd nur, dass die Zolleinnahmen damit dann auch sinken, aber die Welt ist eben ein Opfer der Rivalitäten verschiedener US-Institutionen gegeneinander.
Assetmärkte von gar nicht erfreut (Gold)

über Aktien

bis geschockt (BitCoin)

Was weiter geschieht ist eben das Experiment am lebenden Objekt und daher ungewiss. Das wird aber in Kauf genommen von einer Zentralbank die heimlich gegen ihre Regierung kämpft.
© Mag. Christian Vartian
vartian.hardasset@gmail.com
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