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Goldhandel wegen Liquiditätsproblemen ausgesetzt?

29.11.2025  |  Redaktion
Zu den weltweit größten Terminbörsen zählt die Chicago Mercantile Exchange (CME), an der überwiegend Futures und Optionen auf eine breite Palette von Aktien, Währungen, Rohstoffen und Zinssätzen gehandelt werden. Der Handel von Gold- und Silber-Futures findet hingegen an der COMEX in New York statt, die eine Tochtergesellschaft der CME Group ist.

In der Nacht vom Donnerstag (Thanksgiving-Feiertag in den USA) auf den Freitag (27./28.1.2025) kam es im CME-Rechenzentrum zu einem Kühlungsproblem, in dessen Folge der gesamte Futures-Handel eingestellt wurde.

Auf X postete die CME Group (Link):
"Die BrokerTec-Märkte in der EU sind geöffnet und der Handel läuft. Alle anderen Märkte der CME Group bleiben aufgrund eines Problems mit der Kühlung des Rechenzentrums von CyrusOne weiterhin ausgesetzt. Wir informieren Sie, sobald neue Informationen vorliegen."

Vor der regulären Eröffnung der US-Märkte am Freitag (aufgrund des Brückentages verkürzter US-Handel), meldete die CME, das das Problem im Rechenzentrum behoben werden konnte.

Parallel tauchten Meldungen auf, dass aufgrund eines "globalen Liquiditätsproblems“ der Gold-Handel für rund zwei Stunden ausgesetzt war (Link). JustDario (Dario Capodici) postet hierzu auf seinem X-Account (Link):

"Wow, die CME setzt den Futures-Handel für die ganze Nacht aus und nimmt ihn erst wieder auf, als die Banken sich im halbtägigen Handel 24,4 Milliarden Dollar Liquidität von der FED-Repolinie leihen.


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Auffälligkeiten

Welche Assetklasse, die an der CME gehandelt wird, verhielt sich vor und nach dem Ereignis auf auffälligsten? Antwort Silber!

Am Donnerstag berichteten wir (hier), dass Silber im Vergleich zum Freitagtief der Vorwoche bereits um rund 10% (auf 53,80 US-Dollar pro Unze) zulegen konnte. Und gestern legte das Silberne noch eine Schippe drauf und schloss nahe dem Tageshoch bei rund 56,50 USD/oz.

Zudem hält sich ein Gerücht aus China hartnäckig, was besagt, dass:
"Der COMEX (oder der LBMA oder beiden) ein (AP-)Auslieferungsantrag über 400 Millionen Feinunzen (rund 12.441 Tonnen) physischem Silber vorliegt. Anstatt einen Zahlungsausfall zu riskieren, zogen die Banken den Stecker und versuchen nun, eine Lösung zu finden."

("AP" steht für "Accounts Payable" (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen))


© Redaktion GoldSeiten.de



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