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Edelmetalle: Phase II der Hausse

10.02.2005  |  Manfred Zimmel
Die Edelmetalle befinden sich seit 2001 bis mindestens 2006-7 in einer starken Hausse. Je mehr sich die Papierwährungen als Konfetti herausstellen, desto mehr wird der Sektor profitieren. Je weiter wir uns auf der Zeitachse vorausbewegen, desto stärker sollte man das Silber gewichten und desto weniger Gold und die Minenaktien, d.h. ich plane momentan größere Umschichtungen innerhalb der langfristigen Allokation für das 1. Quartal 2006. Wichtige Gründe sind vor allem das mögliche Verbot von Gold und die drohende Schwäche auch der Minenaktien, wenn der Aktienmarkt ab dem 2. Quartal 2006 massiv einbricht.

Physisches Silber ist gegen diese beiden Hauptrisken immun, die aber im Jahr 2005 wohl noch keine Rolle spielen werden.

Zu den ersten Amtshandlungen von Lenin, Mussolini, Hitler und Roosevelt gehörte das Verbot des Goldbesitzes, insbesondere die Zeit 76 Jahre nach dem Verbot 1932-33 in Deutschland und den USA ist sehr gefährlich, also 2008-9. 76 ist einerseits eine Lucas-Zahl, die Lucas-Zahlenserie läuft wie die Fibonacci-Zahlen im Goldenen Schnitt: 4, 7, 11, 18, 29, 47, 76 usw. Andererseits sind 76 Jahre der 4fache metonische Zyklus von 19 Jahren (der metonische Zyklus leitet sich von Finsternissen ab).

Pluto als langsamer (Neben)- Signifikator für Gold (der Hauptsignfikator ist die Sonne) wurde 1930 entdeckt, ein Planet ist dann am stärksten, wenn er entdeckt wird oder beim Galaktischen Zentrum steht. Von daher haben wir mit der Passage des Pluto über das Galaktische Zentrum eine vergleichbare Situation wie Anfang der 30er Jahre. Auf der politischen Ebene gibt es schon Anzeichen in diese Richtung ausgehend von USA (www.newswithviews.com, parsimony.net). Es ist schwer zu sagen, inwieweit ein Verbot in den USA (die offizielle Lüge wird dann wahrscheinlich lauten "wegen des Terrors") auch in der EU und der Schweiz gelten würde.

Von den Aktien leiden derzeit vor allem die südafrikanischen Minen unter dem hohen Dollarkurs, wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten trotz in US$ steigender Goldpreise einige Minen in Konkurs gehen. Der Sektor sollte 2005 mindestens 10-15% höher tendieren, nur der Sommer 2005 dürfte eher bearisch sein, parallel zur Dollar-Stärke zur Jahresmitte. Ab 2006 müßte sich der Aufwärtsdruck extrem beschleunigen.

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Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem "Jahresausblick 2005", veröffentlicht am 13. Dezember 2004. Dieser Report sich vor allem an Kleinanleger bzw. Privatinvestoren, die nicht aktiv an der Börse handeln, sowie an Marktteilnehmer. Sie können den Artikel auf www.amanita.at bestellen.


© Manfred Zimmel
www.Amanita.at



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