Wall-Street unter Druck
11.10.2018 | Hannes Huster
Gestern krachte es an der Wall-Street und die Leitindizes gaben deutlich nach. Der DOW hat über 830 Punkte verloren, der NASDAQ 315 Punkte. Technisch wurde hier ein erster Schaden angerichtet und die Angst, die sich gestern entladen hat, war zu spüren. Eine Mischung von langsameren Wirtschaftswachstum, steigenden Zinsen und Unsicherheit über die Strafzoll-Politik von Trump führten zu diesem ersten Einschlag.
Man muss sehen, wie sich die Aktienmärkte nun weiter verhalten, doch eine Korrektur, auch der härteren Art, ist schon lange überfällig.
NASDAQ weekly:
DOW JONES daily:
Im Grunde interessant, wenn man die Nachrichtenlage gestern verfolgt hat. Viele Marktteilnehmer, besonders viele "Frischlinge" im Aktienmarkt, kennen das Gefühl fallender Kurse nicht.
Ich denke die überwiegende Mehrheit sagt sich aktuell: Das sind Kaufchancen.
Die Frage wird sein, wie Anleger und Maschinen handeln, wenn es zu einer wirklichen Korrektur (30%) kommt und wo das Geld dann hinwandert.
Der Goldpreis zeigte sich stabil. Die Goldaktien ebenfalls. Das ist ein Anfang.

Was ich nun im Auge behalte, ist die gute alte Dow-Gold-Ratio. Mit der Rallye an den Aktienmärkten ist diese zuletzt von 2011 bis aktuell von etwa 7 auf 22 gestiegen:
Gestern ist das Verhältnis vom Dow zum Gold unter die 50-Tagelinie gefallen. Ein moderates Ziel wäre zunächst 20. Strategische Investoren werden nach dem Schock gestern nach Anlagemöglichkeiten Ausschau halten, wenn die Aktien weiter schwächeln. Wenn Aktien fallen und die Zinsen steigen, dann fallen auch die Anleihekurse. Alternativen wären dann Gold und die Rohstoffe:
© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"
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