Bayerisches Hauptmünzamt

Das Bayerische Hauptmünzamt ist in der Landeshauptstadt München ansässig. Die staatliche Prägestätte ist dem Bayerischen Staatsministerium für Finanzen unterstellt und ist der älteste noch bestehende Betrieb Münchens.

Die Ursprünge des Hauptmünzamtes reichen bis in das Jahr 1158 zurück. Bevor der Umzug im Jahr 1986 in ein neues Produktionsgebäude im Stadtteil Zamdorf erfolgte, war das Münzamt 177 Jahre lang in einem herrschaftlichen Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, dem ehemaligen Marstall am Hofgraben, untergebracht.

Das Bayerische Hauptmünzamt produziert Umlauf-, Gedenk- und Sammlermünzen für das In-und Ausland, sowie Medaillen und Dienstsiegelplatten. 1947/48 wurden die Urstempelplatten für die Münzen der Deutschen Mark vor der Währungsreform 1948 hergestellt. Einmalig prägte das Amt 1972 alle Siegermedaillen der XX. Olympische Spiele in München.

Alle vom Bayerische Hauptmünzamt gepägten Münzen sind am Münzstättezeichen "D" erkennbar, welches im Zuge der Übernahme der Münzhoheit durch das Deutsche Kaiserreich 1871 vergeben wurde.

Aus Sicht des Anlageinvestors werden alljährlich 20% der 100 Euro Goldmünzen in München mit dem Münzzeichen "D" geprägt, gleiches gilt für die 20 Euro Goldmünze Deutscher Wald. Hinzu kommen private Prägeaufträge, wie der African Wildlife Elephant (Somalia) in Gold- und Silber, die Emporium aus Hamburg produzieren lässt.

Das Bayerische Hauptmünzamt ist eine von insgesamt fünf staatlichen Münzprägestätten in Deutschland, die es neben München noch in Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Stuttgart gibt. Bei allen fünf können keine Münzen direkt bezogen werden. Dafür ist die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der BRD zuständig.

Staatliche Münzprägestätte, Deutschland


Produkte
  • Gold


  • Silber


  • Platin

  • Palladium


Standorte


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