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Prof. Dr. Thorsten Polleit

Prof. Dr. Thorsten  Polleit
Seit April 2012 ist Dr. Thorsten Polleit Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH. Davor war er 15 Jahre im internationalen Investment-Banking tätig. 

Seit 2014 ist er Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth (www.rw.uni-bayreuth). Thorsten Polleit ist Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland (www.misesde.org) und Partner der Polleit & Riechert Investment Management LLP (www.polleit-riechert.com).

Seine persönliche Website ist: www.thorsten-polleit.com.
Chefvolkswirt Degussa Goldhandel GmbH
Frankfurt am Main
thorsten.polleit@degussa‐goldhandel.de

       

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    1
    So kräftig sich der aktuelle Boom der Weltwirtschaft derzeit auch zeigt, er ist kein Selbstläufer - genau so wenig wie es die vielen Aufschwünge in der Vergangenheit waren, die meist in Krisen endeten. Es handelt sich aktuell vielmehr um einen Ikarus-Aufschwung: Die ihm innewohnenden Ungleichgewichte, der ihn antreibende geldpolitische [...]
    22.01.2018
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    Wenn auf den Finanzmärkten sich die Einsicht durchsetzt, dass die US-Dollar-Geldmenge weiter ausgeweitet werden muss, und dass auch die US-Zinsen nicht weiter steigen können, damit nicht eine neue weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise losgetreten wird, dann wird vermutlich auch der Reservestatus des Greenback überdacht: Der US-Dollar ist letztlich [...]
    20.08.2018
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    Tatsächlich deutet ein Blick auf die weltweite Datenlage an, dass die Ausgabe von neuem Geld, das durch Kreditvergabe aus dem Nichts erzeugt wird, die Verschuldungslasten der Volkswirtschaften vergrößert. Zudem ist zu erkennen, dass die Schuldenlasten im Zuge der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise nicht etwa gefallen sind, sondern dass das [...]
    05.02.2018
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    Die Türkei-Krise lässt sich als Fortsetzung der Krisenspirale deuten, die seit 2008/2009 die großen Volkswirtschaften der Welt erfasst hat. Auf dem Wege der Fremdwährungsverschuldung scheint sie nun auf die aufstrebenden Volkswirtschaften überzugreifen - und könnte weltweite Kreise ziehen. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Zentralbanken [...]
    27.08.2018
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    Die Bilanz des Euro-Bankenapparates wurde durch die EZB-Geldpolitik von 14,7 Billionen Euro auf 30,8 Billionen Euro aufgebläht - das entspricht etwa 268 Prozent des Euroraum-Bruttoinlandsproduktes. Die faulen Kredite der Euro-Banken werden aktuell auf knapp 760 Mrd. Euro geschätzt - und belaufen sich damit auf ungefähr 30 Prozent des bilanzierten [...]
    09.07.2018
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    6
    Der künstlich gesenkte Zins bleibt nicht folgenlos: Er setzt einen kreditfinanzierten Aufschwung, einen "Boom", in Gang. Früher oder später droht jedoch der Boom in einen Abschwung umzuschlagen. Das liegt daran, dass die mit Schulden finanzierte Konjunkturblüte ökonomisch nicht durchhaltbar ist. Um aber zu verhindern, dass aus dem Boom ein Bust [...]
    19.02.2018
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    7
    Ein künstlich abgesenkter Zins treibt die Vermögenspreise übergebührlich in die Höhe. Entsprechend fallen die Vermögenspreise aus "luftigen Höhen" in die Tiefe, wenn die Zeit des künstlich niedrigen Zinses beendet wird, und die Marktzinsen auf "normale Höhen" ansteigen. Das wiederum kann Unternehmen hart treffen. Abschreibungen auf Vermögenswerte [...]
    15.10.2018
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    8
    Dass mit den Euro-Banken auch Jahre nach der Finanz- und Wirtschaftskrise etwas nicht stimmt, deuten die Aktienmärkte unmissverständlich an. Während die US-Bankaktienkurse sich längst wieder über ihren Vor-Krisen-Niveaus befinden, handeln die Euro-Bankaktien rund 65 Prozent unter ihren Höchstkursen. Geradezu dramatisch ist der Kursverlauf der [...]
    16.04.2018
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    9
    Beide Szenarien sind nicht von der Hand zu weisen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Geldpolitiker vermutlich stärker denn je darauf bedacht sind, den Boom in Gang zu halten. Angesichts der Verschul-dungszunahme in den letzten Jahren wäre eine Wachstumsverlangsamung eine akute Gefahr für das weltweite Finanzsystem. Das mag erklären, warum [...]
    05.03.2018
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    10
    Die jüngsten Zinserhöhungen der US-Zentralbank zeigen nun Wirkung. Der steigende US-Zins lockt Kapital nach Amerika. Das führt tendenziell eine Aufwertung des US-Dollars herbei. Für die ausländischen US-Dollar-Schuldner bedeutet das nun aber (1) eine Verteuerung der Kreditrückzahlung, wenn ihre eigene Währung gegenüber dem US-Dollar abwertet und [...]
    14.05.2018



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