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Roland Baader

Roland Baader
Roland Baader wurde 1940 in Kirrlach geboren und absolvierte ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg. Danach war er zunächst als Unternehmer tätig.

Nach Beendigung dieser Tätigkeit widmete Roland Baader sich der Verbreitung der Freiheitslehre, wobei er in der Tradition von Friedrich August von Hayek und Ludwig Mises für einen Minimalstaat warb. Hierbei verband er den Liberalismus mit dem Christentum, für welches er eine hohe Affinität aufwies.

Roland Baader verfassste mehrere Bücher sowie zahlreiche Fachartikel zum Klassischen Liberalismus. So hat er beispielsweise in seinem Buch "Geld, Gold und Gottspieler - Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise“ (erschienen 2004) die Finanzkrise vorhergesagt. Als freier Journalist verfasste er unzählige Fachartikel. Seine Kolumnen erschienen regelmäßig in den Zeitschriften "eigentümlich frei“ und "Schweizer Monat“. Von ihm stammen auch einige Zitate.

Roland Baader, der große Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart verstarb am 8. Januar 2012 im Alter von 71 Jahren. Zu seinen Ehren und in Gedenken stiftete das Hamburger Institut für Austrian Asset Management die "Roland Baader Auszeichnung“, die erstmalig 2012 an Studenten und Unternehmer verliehen wurde, die in besonderer Weise dazu beitragen, die Ideen Baaders sowie Erkenntnisse der Österreichischen Schule der Nationalökonomie zu verbreiten und umzusetzen.

  • Der Ökonom Roland Baader sah den Finanzcrash schon vor fünf Jahren kommen. Herr Baader, Sie haben bereits im Jahr 2004 die gegenwärtige Finanzkrise und die Rezession detailliert vorhergesagt. Sind Sie ein Prophet? Nein, natürlich nicht. Wer die Geldtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie kennt, konnte das Desaster schon lange [...]
    26.08.2009
  • Siebenhundert Milliarden Dollar schwer ist das Paket, das US-Finanzminister Henry Paulson und der amerikanische Kongress kürzlich zwecks Ankaufs illiquider Bank-Aktiva geschnürt haben. Um sagenhafte siebenhundert Milliarden ist auch die amerikanische Staatsschuld (per 20. Oktober 2008) innerhalb weniger Wochen gestiegen. Zur Veranschaulichung [...]
    12.02.2009
  • Aus dem 700-Milliarden-Paket der US-Regierung zum staatlichen Ankauf illiquider Bank-Aktiva werden zwar rasch Tausend und mehr Milliarden werden, aber auch 700 Milliarden Dollar sind eine unvorstellbare Menge. In aufeinandergelegten 100-Dollar-Scheinen ergeben sie einen Stapel von 762 Kilometern Höhe. Nicht sehr viel niedriger ist der [...]
    29.11.2008
  • Die Österreichische Schule der Nationalökonomie, der u.a. auch Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek entstammen, hat am tiefsten über die verschiedenen Geld- und Bankensysteme nachgedacht. Noch heute ist das Werk "Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel" von Ludwig von Mises aus dem Jahr 1912 (erweiterte Auflage 1924) das unübertroffene [...]
    29.09.2006
  • Seit US-Präsident Nixon die letzte schwache Verbindung des Dollars mit dem Gold kappte, indem er die Goldeinlösungsgarantie der USA für die Dollarguthaben ausländischer Zentralbanken beendete, läuft ein menschheitsgeschichtlich einzigartiges Experiment ab: Seit 35 Jahren befinden sich alle Staaten der Erde im reinen Papiergeldstandard (fiat money [...]
    13.07.2006
  • Alle reinen Papierwährungen enden im vollständigen Verlust ihrer Kaufkraft. Das ist keine Frage des ob, sondern nur des wann. Es gibt in der Geschichte kein einziges Gegenbeispiel. Die Existenz von Zentralbanken verhindert diesen Prozeß nicht, sondern ist sogar eng mit ihm verbunden. So ist beispielsweise die Kaufkraft des Dollars vor der Gründung [...]
    06.03.2006
  • Prinzipiell gibt es zwei unveränderliche Grundmuster der Herrschaft: Das eine ist das mit dem Einsatz von Waffengewalt, und das andere ist das mit der Methode Brot und Spiele. Daneben gibt es ein weiteres Phänomen, das man nicht (oder nur wenig und nur sehr langfristig) ändern kann, und das ist der Mensch mit seinen Trieben und Ängsten, seinen [...]
    18.11.2005



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