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Methode mit Quecksilber

Diese Methode ist im Gold-Kleinbergbau bei der Ausbeutung von Aluvial- und Primär-Lagerstätten weit verbreitet und war in Bosnien schon seit der Zeit Neros im Jahre 54-68 vor Chr. bekannt. Das Amalgamationsverfahren beruht auf der Eigenschaft der Löslichkeit von Gold durch Quecksilber. Gold und Quecksilber gehen dadurch eine Legierung ein. Nach dem Abtrennen des Amalgams wird die Legierung auf 360°C erhitzt, wobei das Quecksilber verdampft und das Gold zurückbleibt.

Nach der Selektion des sichtbaren Golds werden die goldführenden Sande und Gesteine auf eine optimale Korngröße von einigen Zehntel Millimetern zerkleinert und mit Wasser versetzt. In der Amalgamiertrommel wird das restliche Schwerekonzentrat behandelt, in dem das zugegebene Quecksilber den Goldstaub bindet und so Goldamalgamkügelchen entstehen. In der Folge wurde durch Zugabe von hochprozentiger Salpetersäure das Gold zurückverwandelt, während die Salpetersäure des chemischen Prozesses verrauchte. Diese für Mensch und Natur sehr schädliche Methode bescherte der Goldgewinnung zweifelsohne einen sehr schlechten Ruf.

Erst in den letzten Jahrzehnten wurde das Quecksilber aus dem Goldamalgam per Destillation zurückgewonnen. Hierzu wird eine Retorte eingesetzt, die im Prinzip wie eine Schnapsbrennerei funktioniert, dadurch konnten in der Vergangenheit große Mengen an Quecksilber im Bergbau eingespart werden.


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