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Maduros Festnahme durch die USA kurbelt Nachfrage nach sicheren Anlagen an

05.01.2026  |  Redaktion

Der Goldpreis stieg am Montag zusammen mit anderen Edelmetallen stark an, da sich die geopolitischen Spannungen verschärften. Auslöser war die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten am Wochenende. Dieser Schritt, der von Analysten als die umstrittenste Intervention der USA in Lateinamerika seit der Invasion Panamas im Jahr 1989 bezeichnet wird, löste Befürchtungen hinsichtlich einer Instabilität aus und trieb Investoren in sichere Anlagen wie Gold und Silber, schreibt Reuters.

Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade, erklärte, dass solche öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen in der Regel Unsicherheit schafften und Gold und Silber als zuverlässige Absicherungsinstrumente attraktiver machten.

Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez übernahm die Rolle der Interimspräsidentin und erklärte, dass Maduro trotz der Festnahme durch die USA weiterhin Präsident bleibe.

Diese geopolitische Krise verstärkt laut dem Bericht die Faktoren, die bereits die Edelmetallpreise in die Höhe treiben, darunter Zinssenkungen, starke Käufe durch Zentralbanken und steigende Investitionen in börsengehandelte Fonds. Gold verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg von 64% und erreichte damit den größten Jahresgewinn seit 1979. Am 26. Dezember wurde ein Rekordhoch von 4.549,71 $ verzeichnet.

Während Vertreter der US-Notenbank darauf hindeuten, dass weitere Zinssenkungen in weiter Ferne liegen könnten, rechnen Anleger dennoch mit mindestens zwei weiteren Zinssenkungen in den kommenden Monaten.

Unterdessen stieg der Silberpreis um 3,9% auf 75,50 $ pro Unze, nachdem er Ende Dezember mit 83,62 $ ein Allzeithoch erreicht hatte. Silber beendete das Jahr 2025 mit einem bemerkenswerten Anstieg von 147% und verzeichnete damit sein bestes Jahr aller Zeiten.


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