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Überspringende Banken-Buschfeuer (Teil 2/2)

07.08.2012  |  Jim Willie CB
Den ersten Teil können sie hier lesen ...


Zugewiesenes Gold & 40.000 Tonnen Short

Ein weiterer Brandherd kann jetzt schon als sicher gelten: Die Aufdeckung der Überfälle auf zugewiesene Goldkonten, die über zwei Jahrzehnte lang systematisch betrieben wurden. Die Großbanken des Westens stahlen Goldbarren: Sie verliehen unerlaubt Gold, das dann am offenen Markt verkauft wurde, um die Gold- und Silberpreise unnatürlich niedrig zu halten. Der Enthüllungsprozess ist schon am Laufen; in der Schweiz gibt es dahingehend die ersten großen Gerichtsverfahren. Die Aussagen von Geyerz (Matterhorn Asset Mgm.), dass seine Fondsinvestoren ihre Goldbarren erst mit großen Verspätungen aus zugewiesenen Goldkonten geliefert bekamen, heizte die Kontroverse zusätzlich an. Die Stempel und Datierungen der Goldbarren wiesen die gelieferten Goldbarren als deutlich jünger aus als die ursprünglich eingelagerten - was Betrug durchblicken lässt.

Der Skandal ist bis jetzt noch nicht an die Öffentlichkeit vorgedrungen, was aber schon sehr bald passieren wird. Einige Goldexperten nennen ihn schon „die Mutter aller Goldskandale“. In der Elitebanker-Nation werden Sammelklagen mit einem Streitwert von mehreren Milliarden $ vorbereitet. Bislang hat die kooptierte Presse die Geschichte unter der Decke gehalten. Dass es undichte Stellen geben wird, ist ganz natürlich, wie Schokolade, die aus einem übervollen Gefäß quillt. Die Dokumente über die schwer illegalen Aktivitäten werden im Verlauf ihrer Sichtung während der LIBOR-Untersuchungen mehr Aufschluss geben.

Meine beste Quelle verriet mir, dass 2010 mindestens 20.000 Tonnen Gold unzulässigerweise aus Tresoren entnommen, verliehen und durch Papiergoldzertifikate ersetzt wurden. Die Bullion-Banker waren gefährlich short. 2011 gab er zu, dass die kriminelle Aktivität beim illegal verliehenen Gold inzwischen 40.000 Gold überstiegen hätte, wodurch sich auf Seiten der Bullion-Banken eine gewaltige Short-Position angesammelt hatte. 2012 stiegen seine Schätzungen auf 40.000 bis 60.000 Tonnen Gold, das illegalerweise von zugeordneten Konten eingezogen wurde; die völlig außer Kontrolle geratene Short-Position ließ sich unmöglich noch durch Eindeckung ausgleichen. Letzte Woche leitete er mir einen Schriftwechsel mit einem altgedienten Goldexperten weiter, der über einschlägige, jahrzehntelange Erfahrung verfügt.

Sie kamen zum Fazit, dass die Auflösung dieser gigantischen Short-Position der Bullion-Banker den Goldpreis deutlich über die 10.000 $-Marke schicken würde. Beide sind der Meinung, dass der Goldpreis - nach der Strafverfolgung, die zur Eindeckung der Position, der Auflösung der missbrauchten zugewiesenen Goldkonten und der Einführung eines neuen alternativen Handelssystems führt - einen natürlichen Wert finden wird, der mindestens beim Doppelten dieses hohen Preises liegen wird. Man darf fest mit weiteren Enthüllungen und dokumentierten Indizien bezüglich der Überfälle auf zugewiesene Goldkonten und unzulässiger Angriffen zur Ausweidung der Exchange Traded Funds (GLD, SLV) rechnen. Ein ganz natürlicher Vorgang im Rahmen überspringender Buschfeuer.

Der Goldbulle wird alle acht Zylinder anwerfen, und dann noch mal vier Zylinder hinzuschalten, wenn der Betrug bei den zugewiesenen Goldkonten aufgedeckt wird und in die Schlagzeilen gerät. Erst dann wird die Forderung nach großangelegter Strafverfolgung seitens der Öffentlichkeit und seitens der Schwerreichen gemeinsam laut. Und dann wird die Spekulation zeigen, wie hoch der Goldpreis steigen kann und wo die Grenze liegt. Denken Sie daran, dass es jetzt schon seit über vier Jahren ungezügelte Geldmengenausweitung, einen großen Wust an nutzlosen Bankenrettungspaketen sowie missbräuchliche Währungsentwertung durch hypermonetäre Inflation gibt. Der Goldpreis muss mit diesem Missbrauch Schritt für Schritt begleiten, gleichzeitig muss er auf die erzwungenen Rückkäufe von Gold durch Bullion-Banken reagieren, mit denen die geplünderten Mengen aus den zugewiesenen Konten ersetzt werden können. Es wird zur Raserei kommen.


2011 Banküberfall & Verbleib der Vermögensanlagen

Ein potentiell zerstörerischer Feuerübersprung wäre die Enthüllung, dass die im World Trade Center gelagerten Vermögensanlagen in Wirklichkeit übertragen und weitergegeben wurden. Nur ein Idiot würde glauben, dass sie verschwunden sind. Denken Sie an die gewaltigen, angeblich fehlenden physischen Goldmengen, die gewaltigen Mengen angeblich fehlender Inhaberobligationen und die gewaltigen, angeblich fehlenden Diamantenmengen, die im Rahmen des 911-Ereignisses verloren gingen. Die politischen Folgen wären gewaltig und viel erdrückender als die schlagenden Beweise, die Wissenschaftler zu Tage befördern. Sie würden ganz einfach alle Annahmen und Behauptungen in den Schatten stellen, die von Ingenieuren und Architekten (siehe auch AE1000 Group) vorgebracht wurden und die die offizielle Quatsch-Story untergraben.




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