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Commodities: Kaffee und Baumwolle

02.12.2006  |   Egon Tschol
Kaffee

Die letzte Analyse von Kaffee vom 1. November 2006 ging davon aus, dass ein bedeutendes Dreieck bei 116 nach oben gebrochen werden müsste, um die Aufwärtsbewegung bis 170 auszulösen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Dreieck nach oben ausbrechen würde, gab ich dabei als höher an. Inzwischen kam es zum Ausbruch über 116 und damit in Verbindung gleich zur ersten Zielerreichung bei 126. Obwohl die mittelfristigen Ziele bei 139,50 und 170 weiterhin Gültigkeit besitzen, sollte man nicht ausser Acht lassen, dass im Tageschart negative Divergenzen zum RSI als auch zum DMI bestehen und die Trendigkeit, gemessen am DAX mit über 50 bereits sehr hoch und übertrieben ist. Mit anderen Worten, eine Konsolidierung resp. Korrektur vom aktuellen Niveau wäre angebracht.

Das größte Risiko besteht in einem Backtest des Ausbruchniveaus bei inzwischen 113,50 (sinkende Linie). Deshalb dürfte es ratsam sein, Gewinne mitzunehmen und auf tiefere Wiedereinstiegskurse zu warten oder beim Ausbruch über 126,80 wieder einzusteigen, um die nächste Etappe mitzumachen. Auf aktuellem Niveau befindet sich Kaffee an einem risikoreichen Niveau, da das Erreichen einer wichtigen Hürde in Verbindung mit Überhitzung und negativen Oszillatoren-Divergenzen mehr Risiken als Chancen bietet.

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Baumwolle

Der Kursverlauf von Cotton war bisher von einer breiten Seitwärtsrange zwischen grob 58 und 46 während der vergangenen 2 Jahre geprägt. Bis sich daran etwas ändert, muss es zum Ausbruch über 57,75 kommen oder die leicht steigende Trendlinie bei 47,6 müsste verletzt werden.

Der Commodity Selection Index (Mitte) sagt aus, ob sich das Traden in einem Produkt aufgrund erhöhter Trendigkeit oder Volatilität lohnt. Momentan notiert dieser Index sehr tief, was bedeutet, dass aktuell keine gute Grundlage für prozyklisches Handeln besteht. Jedoch war ein tiefes Reading im Commodity Selecton-Index ein Vorbote künftig höherer Volatilität und deshalb sollte man Cotton während der nächsten Wochen und Monate im Auge behalten, da sich etwas zusammenbraut, was man schliesslich für einen gewinnbringenden Trade nutzen kann.

Der force indicator nach Dr. Elder weist eine leicht sinkende Abwärtstrendlinie auf. Wird sie nach oben gebrochen, ist dies bereits eine frühe Indikation dafür, dass das oben beschriebene Dreieck sich nach oben entwickeln wird. Dabei wird eine Kursprojektion bis zunächst 75 ausgelöst. Hingegen würde der Dreiecksbruch unten ein Potential bis 32,85 nach sich ziehen. Antizipieren lohnt sich nicht, also heisst es abwarten, denn eine große Bewegung ist in der Pipeline.

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© EgonTschol
www.realtime-advice.com



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