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Bear Creek bereits mit -60% allein im März, doch aufgepasst!

13.03.2020  |  Christian Kämmerer
So freudige die generelle Stimmung rund um das edle Metall bis in den Februar hinein schien, so ernüchternd ist die bisherige Schwäche des Goldes selbst im aktuellen Marktumfeld. Besonders heftig stellt sich dies allerdings beim kanadischen Minenunternehmen Bear Creek Mining Corp. dar. Mit allein -60 % im bisherigen Monatsverlauf und vom Januar-Hoch bei 2,35 USD ausgehend sogar mit einem Verlust von sagenhaften -75% in der Spitze, ist die Lage durchaus kritisch einzuschätzen. Ob es hierbei noch Hoffnung gibt, soll wie so oft an dieser Stelle im Nachgang analysiert werden.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


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Quelle Charts: StockCharts.com


Fazit:

Mit bislang starken Abgaben seit dem Mehrjahreshoch vom Januar scheint der bisherige Boden für die Aktie jedenfalls noch nicht gefunden. Im Zuge des Eintauchens in das Penny-Stock-Universum, ist der bisherige Rücklauf bis 0,59 USD vielleicht doch schon das Ende der Geschichte. Grundsätzlich war von weiteren Abgaben bis hin zur Zone von 0,70 bis 0,80 USD auszugehen, welche gestern mit einem Wisch unterboten wurden. Das gegenwärtig errichte Niveau sollte man jedoch genauer im Auge zu behalten.

Sollte sich nämlich dieser Kursbereich von 0,70 bis 0,80 USD erneut als Nachfragezone kennzeichnen, könnte sich dies als hervorragender Einstiegspunkt für anschließende Zugewinne bis über die Marke von 1,00-USD-Marke hinaus kennzeichnen. Als konkretes Ziellevel wäre dabei das Widerstandsniveau bei 1,10 USD zu benennen, bevor darüber ein Impuls bis 1,50 USD einsetzen könnte. Die augenblickliche und sehr offensichtliche Schwäche könnte sich somit als einmalige Chance mit "relativ" geringen Risiken darstellen.

Doch wo Chancen, da auch eben Risiken und so wäre bei einem mehrtägigen Abtauchen unter 0,70 USD der Startschuss einer weiteren Korrekturausdehnung gegeben. Diese dürfte in einem ersten Impuls rasch bis zum Niveau bei 0,45 USD zurückführen. Bleibt auch dort die Gegenwehr der Bullen aus, müsste man zwangsläufig mit einem Test des Tiefs vom Januar 2016 bei 0,34 USD rechnen.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Wo Chancen, da auch Risiken und doch könnte sich in der Zone von 0,70 bis 0,80 USD eine Gegen- bzw. Erholungsbewegung eröffnen. In einem ersten Impuls erscheint dabei recht dynamisch in Richtung der 1,00 bzw. 1,10 USD möglich, bevor über 1,10 USD sogar das Kursniveau bei 1,50 USD auf die Agenda rücken könnte.


Short Szenario:

Aktuell hochgradig spannend ist die erreichte bzw. temporär sogar unterschrittene Zone 0,70 bis 0,80 USD. Sollte es den Bullen nämlich dort nicht gelingen, eine entsprechende Gegenwehr darzustellen, müsste man mit direkten Folgeverluste im Sinne einer Korrekturausdehnung bis mindestens 0,45 bzw. 0,34 USD rechnen.


© Christian Kämmerer
Head of German Speaking Markets
www.jfdbank.com



Offenlegung gemäß § 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.


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