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Schiffgold: Optimales Anlageportfolio sollte 4% bis 6% Silber enthalten

10.11.2022
Multi-Asset-Portfolios würden von einer 4- bis 6%igen Silberbeimischung profitieren, so eine neue Studie von Oxford Economics. Dies ist einer von mehreren silberbezogenen Berichten in der neuesten Ausgabe von Silver News, die vom Silver Institute veröffentlicht wurde. Laut der Studie von Oxford Economics halten die meisten institutionellen und privaten Anleger etwa 0,2% ihres Portfolios in Silber. "Silber wird bei diesen Asset-Allocation-Entscheidungen oft zugunsten von Gold übersehen, obwohl es seine eigenen einzigartigen Renditeeigenschaften hat."

Für die Studie verglich Oxford Economics die historische Wertentwicklung von Silber mit einer Reihe von traditionellen Anlageklassen, darunter Aktien, Anleihen, Gold und andere Rohstoffe. Sie stellten fest, dass Silber in der Vergangenheit eine relativ geringe Korrelation mit anderen Anlageklassen mit Ausnahme von Gold aufwies. Dies verleiht Silber ein wertvolles Diversifikationspotenzial in Anlageportfolios.

"Auf der Grundlage einer Analyse von mehr als 20 Jahren historischer Marktdaten zeigen unsere Simulationen, dass ein effizientes Anlageportfolio für einen Anleger mit mittlerem Risiko eine Allokation von 4,9% in Silber aufweisen würde. Mit Blick auf das nächste Jahrzehnt deuten unsere grundlegenden Wirtschaftsprognosen und die Aussichten für eine stärkere strukturelle Nachfrage nach Silber auf eine noch höhere optimale Portfolioallokation von 6% für ein mittleres Risiko hin. Da das durchschnittliche Anlageportfolio über einen Rohstoffkorb nur ein indirektes Engagement in Silber von etwa 0,2% aufweist, legt dies den Schluss nahe, dass Anlageverwalter eine stärkere Allokation in Silber in Erwägung ziehen sollten."

Die neueste Ausgabe von Silver News beleuchtet auch einige andere faszinierende technologische Fortschritte, die das weiße Metall nutzen, sowie einige Entwicklungen auf dem Silbermarkt. Hier sind einige Highlights:
  • Ein US-amerikanisches Unternehmen hat eine Silber-Graphit-Kombination entwickelt, die die hervorragende elektrische Leitfähigkeit von Silber mit der Schmierung des Graphits verbindet und gleichzeitig die Abriebfestigkeit erhöht. Dadurch verringert sich der Verschleiß selbst bei einer hohen Anzahl von Steck- und Ziehvorgängen. Dies könnte die Verwendung von Silber im Bereich der Elektroautos erhöhen.
  • Wissenschaftler des Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien haben eine Leiterplatte entwickelt, die vollständig recycelbar und biologisch abbaubar ist. Dabei handelt es sich um eine flache, starre Platte, die elektronische Bauteile in Alltagsgegenständen wie Smartphones, Computern und Fernsehern hält und verbindet. Eines der Merkmale der Leiterplatte ist eine druckbare, leitfähige Tinte aus einem biologisch abbaubaren Polyesterbindemittel und Füllstoffen wie Silberflocken. Das Silber sorgt dafür, dass der Strom zu allen Bauteilen auf der Platine geleitet wird.
  • Jetzt hat eine Gruppe japanischer Wissenschaftler an der Osaka Metropolitan University eine einfache und schnelle Methode zum Nachweis gefährlicher Bakterien entwickelt, die darauf beruht, wie verschiedene Farben des Lichts von Silber-, Gold- und Kupfernanopartikeln zurückgeworfen werden.
  • Seit 2021 hat Eastman Kodak rund 350 Mitarbeiter für die Herstellung von Folien auf Silberbasis in seinem Werk in Rochester, New York, eingestellt, um der steigenden Nachfrage nach 35-mm-Folien gerecht zu werden. Nach Angaben von Nagraj Bokinkere, Vizepräsident für Industriefolien und Chemikalien, hat das Unternehmen noch 75 weitere Stellen zu besetzen.
  • Ein südafrikanisches Gericht hat entschieden, dass ein britischer Rennauto-Champion 2.364 Silberbarren behalten darf, die er und sein Team aus einem Dampfer geborgen haben, der im Zweiten Weltkrieg vor der Küste der Malediven im Indischen Ozean von japanischen Torpedos versenkt wurde. Der Wert des Silbers beläuft sich auf etwa 36,3 Millionen Dollar.
  • Ein Sensor auf Silberbasis verfolgt einen neuen Ansatz bei der Erkennung von Infektionen. Er erkennt nicht nur das Vorhandensein einer Krankheit wie COVID-19, sondern auch deren Schweregrad.



© Schiffgold



Dieser Artikel erschien am 08.11.2022 auf www.schiffgold.com und wurde exklusiv für GoldSeiten übersetzt.


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