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26.01.2012   07:00 Uhr  | Jens Rabe

Minenaktien mahnen zur Vorsicht im Gold

Beim Anblick der Goldminenindizes (hier stellvertretend der Amex Gold Bugs Index $HUI) fällt auf, dass sich die Preise der meisten Goldminen deutlich schlechter als der Goldpreis selbst zeigen.

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Dieser notiert zwar auch deutlich unter den Hochs von 2011 allerdings auch deutlich über den Preistiefs aus dem Herbst 2011. Die Minenaktien dagegen sind auf dem Weg unter die Tiefs des Vorjahres zu fallen. Stellvertretend soll hier die Aktie von Newmont Mining dienen, einem Schwergewicht unter den Minenaktien. Nachdem der Ausbruch im Dezember noch als Fake gewertet werden konnte, hat die Aktie mittlerweile ihren kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt.

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Gleichzeitig performen die Minenaktien insgesamt - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auch deutlich schwächer als der breite Aktienmarkt, welcher sich gerade an die Hochs des Vorjahres heranarbeitet. Da Minenaktien oftmals ein Vorläufer der Goldpreisentwicklung sind, kann man vermuten, dass die neuerlichen bullischen Szenarien für Gold derzeit verfrüht sind und sich stattdessen eine weitere Welle nach unten im Gold anbahnen könnte. Man sollte daher das Verhalten der Minen aufmerksam verfolgen, da diese ein Schlüssel für die weitere Entwicklung des Goldpreises sein könnten. Denn, man muss sich schon fragen, warum fallen derzeit die Minenaktien wenn doch selbst Goldman Sachs sein Preisziel für Gold nach oben gesetzt hat?

Minenaktien besitzen einen große Hebel auf den Goldpreis und sollten somit von steigenden Goldpreisen profitieren, tun dies aber derzeit nicht. Goldanleger sollten daher vorsichtig sein! Wer größere Bestände in Goldpapieren oder Derivaten besitzt, sollte unbedingt Absicherungen aufbauen oder zumindest entsprechende Möglichkeiten eruieren.


© Jens Rabe
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