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Gold: Aufwärtstrend intakt - Rückschlag zu weiteren Käufen nutzen

18.12.2005  |   Jürgen Nowacki
Gold hat seinen Aufwärtstrend seit Mitte des Jahres bekräftigt und zeitweise beschleunigt. Damit bestätigt sich das von uns seit langem erwartete und in der letzten Analyse von Anfang Juni betonte Szenario.

In der vergangenen Woche kam es zu einer scharfen Korrektur, was angesichts des starken Trends nicht überrascht. Zuvor war das Gelbe Metall auf den höchsten Stand seit 25 Jahren gestiegen. Dies wurde zu Gewinnmitnahmen genutzt. Im Monatschart erweist sich der Rückschlag als Korrektur im Aufwärtstrend. Der primäre und sekundäre Aufwärtstrend ist aber weiter intakt. Somit gibt es wie in unserem aktuellen modern investor betont mittelfristig gar keinen Grund zu verkaufen. Der Rückschlag sollte im Gegenteil zu einem Ausbau der Positionen genutzt werden. Gold dürfte Luft für einen neuen Anstieg holen.

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Das neue vieljährige Rekordhoch liegt bei 540,90 US-Dollar (USD). Im Wochenchart wurde ein bearish engulfing ausgebildet, das kurzfristig weiteren Korrekturbedarf signalisiert. Der Tageschart zeigt unterdessen zum Anfang der Vorwoche eine shooting star, der den Rückschlag einleitete. Unterhalb liegen nun aber einige solide Unterstützungen, in denen zugekauft werden sollte. Erste Unterstützung findet der Goldpreis in einer Zone ab 497 USD, in die der Goldpreis im Zuge des aktuellen Rückschlags gedrückt wurde. Obergrenze ist die 50%-Fibonacci-Linie des jüngsten Aufwärtstrends im November bis in den Dezember. Die zuletzt getestete Zone reicht über ein weiteres Retracement bei knapp 462 USD bis zu der Trendunterstützung bei 487,5 USD (+0,5 USD/Woche). Eine zweite - aus unserer aktuellen Sicht wohl maximale - Korrekturzone läuft von knapp 462 USD aus einer Fibonacci-Linie des beschleunigten Anstiegs seit Juni bis zum jüngsten Tief im November bei 455 USD. Diese Unterstützung wird durch ein Zwischenhoch im Dezember 2004 verstärkt. Bei einer Korrektur in diesen Bereichen sollten Positionen ausgebaut werden.

Eine technisch relevante Marke liegt auch auf aktuellem Niveau durch ein altes Zwischenhoch und ein Zwischentief nach Eröffnungsgap aus der Vorvorwoche. Ersten leichten Widerstand bietet ein weiteres Retracement aus der letzten steilen Aufwärtsbewegung bei 508 USD. Nach dem aktuellen Rückschlag dürfte der Weg wieder frei werden zum Test des mehrjährigen Rekordhochs bei mehr als 540 USD. Darüber bewegt sich der Goldpreis im langjährig nicht durchlaufenem Territorium, wo relevante Widerstände schwer zu ermitteln sind. Tendenziell werten wir die aktuelle Bewegung als einen typischen Pullback nach dem Ausbruch auf ein neues Hoch - also als Chance.

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Weiteres Potenzial für Gold signalisiert auch der Signalgeber Euro-Dollar. Die Gemeinschaftswährung hat nach dem jüngst starken Rückschlag stabilisiert und zur Erholung angesetzt. Der Euro hat zuletzt wieder Kaufsignale gegeben und sollte aus technischer Sicht wieder zulegen. Entsprechend sind von dieser Seite zumindest keine Störfeuer zu erwarten. Die enge Korrelation von Euro und Gold zeigt die Grafik.

Ins kurzfristige Korrekturszenario passen auch die CoT-Daten. Sie sprechen ebenfalls für einen anhaltenden Rückschlag in Richtung der zweiten Korrekturzone bis 455 USD. Die großen Spekulanten haben derzeit ihren Positionsaufbau gestoppt. Zudem ist die jüngste relative Schwäche der Minen zu bemerken, die das Korrekturszenario bestätigt.

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© Jürgen H. Nowacki, my-broker GmbH



Diese Analyse dient ausschließlich Informationszwecken und erbringt keinerlei verbindliche Beratungsleistung im Sinne des WpHG. my-broker übernimmt keinerlei Gewähr für die dargestellten Informationen. my-broker-Aktionen basieren auf unserem von Creativelabs programmierten APS-Handelssystem auf Basis unterschiedlich eingestellter Kalmanfilter. Der Kalmanfilterbau zielt auf die optimale Generierung von Trends und Prognosen. Mitglieder im my-broker Traders Club erhalten täglich neue Signale. Anmeldung kostenlos!



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