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Die amerikanischen Schulden in Höhe von 60 Billionen Dollar

09.09.2014  |  Vertrauliche Mitteilungen
Kommt es nicht zu einem - wie auch immer gearteten - Bankrott, müssen Schulden verzinst und eines Tages auch zurückgezahlt werden. Das ist bei privaten Schuldnern genau so wie bei der öffentlichen Hand. Um die "finanzielle Zukunft" eines Landes abschätzen zu können, liegt es deshalb nahe, die Schulden des Staates und der privaten Schuldner zusammenzuzählen und der Bevölkerungszahl gegen überzustellen.

Betrachtet man die USA, muß man demzufolge den Staatsschulden von (nach europäischer Zählweise) inzwischen etwa 17 Billionen Dollar noch die Schulden der privaten Haushalte, Unternehmen und pseudostaatlichen Einrichtungen von zusammen rund 43 Billionen Dollar hinzufügen. Es ergibt sich eine Gesamtsumme von sage und schreibe 60 Billionen Dollar, die sich auf etwa 300 Millionen Einwohner verteilt.

Jeder Amerikaner schiebt demzufolge einen Schuldenberg von insgesamt nicht weniger als 200.000 Dollar vor sich her. Wie diese Summe jemals getilgt werden kann, steht in den Sternen. Ja, es scheint sogar möglich, daß bereits ein Ansteigen der auch den Dollar-Raum betreffenden Niedrig-Zinsen zu schweren Verwerfungen führt.

Wenn ein Land (bzw. dessen Herrscher) kurz vor der Pleite steht, zettelt es entweder einen Krieg an oder es beteiligt sich an einem solchen. Hinter gut verschlossenen Türen wird man sich deshalb auch in der US-Administration noch gut an das 20. Jahrhundert erinnern, als der Eintritt in den Zweiten Weltkrieg dem von der Weltwirtschaftskrise gebeutelten Land schließlich Jahrzehnte des wirtschaftlichen Aufschwungs bescherte. Doch nun, da äußerte sich auch schon der US-Präsident Barack Hussein Obama eindeutig, können die USA weitere Kriege im Grunde nicht mehr finanzieren.

Es bieten sich vielmehr "Stellvertreterkriege" an, die kritische Beobachter in letzter Zeit z.B. in Syrien, der Ukraine, Ägypten (wo es gerade wieder etwas ruhiger zugeht), Libyen und einigen afrikanischen Staaten ausmachten. Und wo dem Pentagon ein "gesteuertes" Eingreifen gleichwohl unabdingbar scheint, bedient man sich immer häufiger internationaler Söldnertruppen, die - man verzeihe an dieser Stelle das geradezu zynische "Rechnen" - zumindest nur noch dann Geld kosten, wenn sie auch eingesetzt werden.

Der US-Senator Randal Howard "Rand" Paul (Republikaner) äußerte darüber hinaus gegenüber dem Fernsehsender CNN die Vermutung, daß die US-Regierung auch die islamistische Terrorgruppe IS (Islamischer Staat) in ihrem Kampf gegen die syrische Führung unterstützt: "Wir haben uns mit ISIS (inzwischen nennt man sich nur noch IS, die Red.) in Syrien verbündet und diese ausgerüstet. Jetzt haben wir eine chaotische Situation. Die ISIS-Kämpfer wechseln zwischen Syrien und dem Irak hin und her", beschreibt Paul seinen Eindruck der für die USA offenbar aus dem Ruder laufenden Lage. Als wichtigste Kontaktstelle, so der Senator weiter, fungierte nach Geheimdienstberichten die US-Botschaft im
türkischen Ankara...

Als eine weitere neue Strategie der USA wird sich nach Auffassung mancher kritischer Beobachter auch die "finanzielle Kriegsführung" erweisen. Die derzeitigen gegen Russland gerichteten Sanktionsmaßnahmen seien in diesem Zusammenhang wie ein "erster Probelauf" zu verstehen. Konzipiert und überwacht wurden bzw. werden die Sanktionen nach Auffassung dieser Kreise von einem speziellen "Geheimdienst für Finanzangelegenheiten", dem ein großes Team hochprofessioneller Anwälte und Analysten zuarbeite.

Von großer Wichtigkeit sei dabei auch die Aufklärungsarbeit der NSA und anderer Dienste, die die vermeintlichen Feinde umfassend überwachen, um so die besten Einfallstore für Sanktionsmaßnahmen etc. auszumachen. In einer letzten Stufe könnte Washington versuchen, einzelne "Gegner" finanziell zu diskreditieren.

Praktisch wäre dies ganz einfach durchführbar, indem die großen US-amerikanischen Rating-Agenturen die Bonitätsbeurteilung der jeweiligen Gegner deutlich verschlechtern. Wer davon betroffen wäre, litte unter stark steigenden Zinsen für die benötigten Kredite, sofern sich dann überhaupt noch genügend Kreditgeber finden. Der staatliche Einfluß auf die US-amerikanischen Rating-Agenturen ist jedenfalls kaum zu übersehen - schließlich genießen die USA als Schuldner noch immer eine der besten Beurteilungen, obwohl sie zumindest nach Auffassung mancher wirklich kritischer Analysten inzwischen schlechter als Griechenland eingestuft werden sollten.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4095



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