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Gold - unterbewertet aufgrund massiver Aktienverwässerung

05.01.2016  |  Steve St. Angelo
Der Marktpreis von Gold läge deutlich höher, wenn die Aktien im Goldbergbausektor nicht so stark verwässert wären und das Schuldenniveau nicht so hoch wäre. Die Goldunternehmen haben Milliarden von neuen Wertpapieren herausgegeben, um neue Produktion zu finanzieren und die steigenden Kosten auszugleichen. Die Anleger, die Aktien dieser Unternehmen besaßen, wurden über den Tisch gezogen, damit der Markt von einem künstlich niedrigen Goldpreis profitieren konnte. Es gibt doch nichts Besseres als freien Marktkapitalismus...


Die Top 5 Goldproduzenten: Fördermenge vs. Aktien

Wenn wir die fünf größten Goldunternehmen seit 2000 unter die Lupe nehmen, können wir einen interessanten Trend erkennen: Im Jahr 2000 hatten diese fünf Produzenten (Barrick, Newmont, AngloGold, GoldFields und GoldCorp) insgesamt 1,39 Milliarden Aktien ausstehend, während sich die Gesamtproduktion auf 23,6 Mio. Unzen belief.

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Vergleichen wird das nun mit Ende 2014: Die Produktionsleistung der Unternehmensgruppe war auf 20,9 Mio. Unzen zurückgegangen, die Zahl der ausstehenden Aktien hatte sich jedoch auf 3,65 Milliarden erhöht. Seit dem Jahr 2000 haben die Top 5 der Goldunternehmen also 2,2 Milliarden neue Aktien herausgegeben, während sich die Menge des von ihnen geförderten Goldes um 2,7 Mio. Unzen verringerte!

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(GG: GoldCorp, GFI: GoldFields, ABX: Barrick, NEM: Newmont, AU: AngloGold)


Hier ist ein Überblick über die Erhöhung der ausstehenden Aktien seit 2000:

Barrick: +769 Mio. Aktien
GoldCorp: +657 Mio. Aktien
GoldFields: +332 Mio. Aktien
Newmont: +332 Mio. Aktien
AngloGold: +191 Mio. Aktien

Folgendes ist im Goldbergbau geschehen: Der Gewinn der Unternehmen allein reichte nicht aus, um neue Projekte zu finanzieren (d. h. um die Produktionsleistung aufrechtzuerhalten) und die steigenden Kosten zu decken, also musste der Shareholder Value daran glauben.


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