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Europäische Zentralbank (EZB) betreibt illegale Wirtschaftspolitik

14.10.2016  |  Presse
Die EZB betreibt illegale Wirtschaftspolitik per Staatsschuldenaufkauf - übertroffen aber noch von Japan und den USA

München - Die EZB hat alleine nur in der aktuellsten Berichtswoche (KW40-2016) Staatsanleihen von mehr als 18 Milliarden Euro aufgekauft - zzgl nochmals für 2 Mrd EUR Unternehmensanleihen. Peter Boehringer, finanzpolitischer Sprecher der AfD Bayern, erklärt dazu:

"Die EZB betreibt unter dem Deckmantel einer ihr qua Satzung erlaubten "Geldpolitik" inzwischen in großem Stil marktmanipulative und illegale Wirtschaftspolitik - bzw. reinste Machterhaltungspolitik zugunsten der Regierenden. Die entsprechende Position 7.1 in der EZB-Bilanz "Wertpapierkäufe für geldpolitische Zwecke" hat sich alleine nur seit Anfang 2015 auf inzwischen 1.450 Mrd Euro versiebenfacht!

Und dies ist nur EINES von mehreren versteckten Aufschuldungs- und Umverteilungsvehikeln in EURO-Land: Die EZB-Bilanz wurde dadurch seit 2015 von 2,0 auf nun 3,5 Billionen EUR explosionsartig aufgeblasen.

Ebenso die Bundesbank-Bilanz durch den ebenso illegitimen Missbrauch des "Target"-Verrechnungssystems, wodurch die Bundesbank-‚Aktiva‘ inzwischen zu über zwei Dritteln aus uneinbringlichen Target-Forderungen bestehen - mehr als 715 Milliarden EUR!

Ohne diese permanente Euro-Rettung durch absurd-künstliches Zinsdumping lägen die Eurozinsen nicht bei 0% bis 1%, sondern je nach Land zwischen (normalen) 5% und Insolvenzniveau von weit über 200% p.a. - erreicht z.B. in Griechenland bereits 2010, bevor die EZB den Anleihenmarkt mit illegalen Eingriffen "stabilisiert" hat - inzwischen tut sie es jeden Tag!

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Datenquelle: EZB-Bilanz, Grafikquelle: www.querschuesse.de


Schäubles absurde schwarze Null im Bundeshaushalt wäre ohne diese permanente Unterstützung seiner Falsch- und Machtpolitik nicht ansatzweise durchhaltbar. Selbst bei nur halbwegs angemessener Risikorückstellung für diese niemals wieder werthaltig einbringlichen Kreditausreichungen durch Bundesbank und EZB wäre der Bundeshaushalt in hoffnungsloser Schieflage - belastet mit mindestens 300 Mrd EUR per annum! Die entsprechenden Ausbuchungen zu Lasten der Steuerzahler sind aber nur um wenige Jahre verschoben.“

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Datenquelle: EZB-Bilanz, Grafikquelle: www.querschuesse.de


Allerdings wird diese hochgradig unseriöse europäische Finanzpolitik über die Notenbanken noch durch Japan und die USA weit in den Schatten gestellt. Peter Boehringer weiter:

"In Japan hält die dortige Zentralbank inzwischen mehr als 60% aller ausstehenden japanischen Staatsanleihen - reine Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse also, eine Todsünde jeder Marktwirtschaft, die wir mithin beim heutigen Geldsozialismus der Notenbanken nicht mehr haben.

Und die USA nähern sich bei mehr als 50% Neuverschuldungsfinanzierung des Staatshaushalt schnell diesen japanischen Zuständen an. Die Obama-Administration etwa schaffte es (ganz sicher nur dank großzügiger "Marktpflege"- Hilfe der Fed) alleine nur in der aktuellsten Berichtswoche 120 Milliarden Dollar Neuverschuldung aufzuhäufen!

Während in den US-Medien ebenso wie hierzulande absurde Ablenkungsgeschichten von "Pussygate" über Trumps Chauvisprüche bis zu "Neue DNA-Spuren auf Peggys Kleidung" lanciert werden, wird Obama noch während seiner im Januar 2017 endenden Amtszeit die absurde Marke von 20 Billionen Dollar US-Staatsverschuldung knacken - und damit mehr Schulden alleine nur in den acht Jahren seiner Amtszeit aufgehäuft haben als seine Vorgänger seit 1776 bis hin zu G.W.Bush.“

Der ehemalige Bundesbank-Präsident Axel Weber meinte zu diesem Gebaren der Machtpolitiker schon vor Jahren: "Moderne Zentralbanken wurden eingeführt, um die Kriegsfinanzierung sicherzustellen.“ Weber bezog sich damals auf die Zentralbank-Gründungen um 1914. Leider hat er auch mit heutigem Bezug völlig recht. Beliebig kreierbares und ungedecktes Kreditgeld finanzierte zu allen Zeiten Machtmissbrauch - und Kriege.


© Peter Boehringer / AfD Bayern
Quelle: Pressemitteilung der www.afdbayern.de



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