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Europäische Bankenaufsicht will europäische "Schrottbank"

08.03.2017  |  Vertrauliche Mitteilungen
Der Chef der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA, Andrea Enria, will allen europäischen Banken die Möglichkeit einräumen, eine von Europa finanzierte gemeinsame "Kredit-Müllhalde“ einzurichten, wo die Banken ihre sogenannten "Schrottanleihen“ auf europäische Steuerzahlerkosten abschieben können.

Unterstützung bekommt Enria vom ESM ("Europäisches Schuldenmonster“ = Europäischer Stabilitätsmechanismus), über den eine Refinanzierung dieser europäischen "Schrottbank“ möglich wäre. Für den ESM haften nämlich die europäischen Staaten gemeinschaftlich, was im Ergebnis dazu führt, daß Deutschland auch für alle diejenigen Länder mithaften muß, die selbst keine Haftung tragen können.

Auf diese Weise können auch alle möglichen "private Problemkredite“ den deutschen Sparern und Steuer zahlern mit aufgelastet werden.

Eigentlich verbieten es die europäischen Verträge und das Verfassungsgerichtsurteil "zur Einführung des Euros“, daß eine gesamteuropäische "Haftungsunion“ installiert wird. Dies kümmert die Brüsseler Macht haber aber seit Längerem nicht mehr.

Problematisch wird es, wenn dabei den Banken das Ausfallrisiko abgenommen wird und diese Institute damit von europäischen - besonders deutschen - Sparern subventioniert werden.

Zusätzlich sollen die Sparer über eine "kontrollierte“ expansive Geldpolitik durch den damit verbundenen Wertverlust ihrer Ersparnisse entreichert werden.

Beifall dafür bekommen die Europäische Zentralbank und die europäische Aufsichtsbehörde naturgemäß von der Finanzindustrie, die dies als einmalige Chance sieht, sich auf Kosten anderer eigener Probleme zu entledigen. Daß dieser Vorstoß gerade jetzt, unmittelbar vor einer möglichen neuen Bankenkrise, vorgebracht wird, kann kein Zufall sein.

Ein Skandal ist es auf jeden Fall!


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus dem Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4224



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