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Woran erkenne ich die kritische Phase einer gefährlichen und existenziellen Krise?

04.07.2017  |  Dr. Dietmar Siebholz
Wenn Sie nicht, wie ich es seit Jahren tue, sklavisch und pedantisch die gefährlichen Tendenzen und Werteveränderungen beobachten können, das ist nämlich extrem zeitaufwändig, weil die Mainstream-Presse genau diese aufklärende Arbeit nicht übernimmt, sollten Sie sich einfach auf meine Erfahrungen verlassen. Die sagen vereinfacht: Je häufiger unverständliche Entwicklungen auftreten und dies in immer schnellerer Folge, desto gefährlicher ist das Ergebnis für den normal sterblichen Bürger.

Schwieriger wird es bei der Einbeziehung eines Phänomens und der Erfahrung, dass die Staatslenker, je heißer die Herdplatte wird, auf der sie sitzen, sie die Gesetze und Verordnungen entweder für uns Bürger unverständlich machen oder diese auch nur als Anpassungen bestehender Gesetze unauffällig ihre Rechtskraft erhalten, um die klaren Auswirkungen dieser Gesetze nicht jedem offensichtlich zu machen. OK, unter Demokratie verstehe ich etwas anderes.

Alles erinnert mich an drei persönliche Erfahrungen. Die erste ist sehr wichtig und sie resultiert aus dem Lesen eines für mich wegweisenden Buches (G. Edward Griffin "Die Kreatur von Jekyll Island" - es steht als Mahnung als einziges Buch auf meinem Schreibtisch).

Es beschreibt minutiös die Gründung der US-amerikanischen Notenbank in den Jahren 1908 bis 1913 und die Hintergründe, wie verfassungsmäßige Entscheidungen der USA, keine Zentralbank in den USA mehr zuzulassen, von einer nachgewiesenermaßen verschwörerischen Gruppe von Politikern und Bankiers die Gründung der FED am 23.01.1913 vorbereitet und unterlaufen wurde. Das Buch ist eine Pflicht für jeden mündigen Bürger, zeigt es doch, wie Politiker und Banken die Welt nach ihren Spielregeln gestalten und an der Nase herum führen - auch gegen Verfassungen.

Die zweite Erfahrung erfuhr ich, als mein Partner in Panama mir zum 70. Geburtstag ein Buch schenkte, das von einem Anwalt aus Panama, der lange Zeit in Diensten von J.P. Morgan stand, aus den sehr viel später offengelegten Archiven zur Übernahme des Panama-Kanals durch die USA (natürlich richtigerweise: die Wall Street) geschrieben hatte. Die Überschrift "How J.P. Morgan, Waill Street and T. Roosevelt founded a new country".

Hier wird ähnliches wie bei der Gründung der FED detailliert und sachlich korrekt beschrieben, wie sich die USA (also die Wall Street) in den Besitz des schon im Bau befindlichen Kanals nach der Pleite der von Ferdinand de Lesseps (dem Initiator des Suez-Kanals) begonnenen Investition durch eine geplante Revolution gegen Kolumbien setzte. Vieles von den Ungeheuerlichkeiten bestätigt die seit vielen Jahren immer wieder

angewandten Methoden. Auch in diesem Falle kann man studieren, wie sich bewusst vorbereitete Entwicklungen gegen Ende des Prozesses extrem dynamisch entwickeln. Also: Zu einer "unerwarteten und spontanen" Revolution (welcher Farbe auch immer) oder im negativsten Falle zu einer kriegerischen Auseinandersetzung, die ja in diesem Falle durch eine besonnene Reaktion der Regierung von Kolumbien und die zufällige Anwesenheit von US-Kriegsschiffen gerade noch vermieden wurde, hat es damals nicht gereicht. Heute wäre ein dynamisches Chaos nicht auszuschließen.

Die dritte für mich abenteuerlichste Erfahrung folgte dem Wunsch meines damals 10-jährigen Sohnes, bei einem Besuch von Verwandten in den USA mit einem Motorboot so nahe wie möglich an die Absturzkante des Niagara zu fahren. Der Knabe hatte damals gelesen, dass Männer in Autoreifen oder in besonderen Fässern den Absprung gewagt und sogar überlebt hatten.

Ich hatte eine fürchterliche Angst, weil ich vom Wildwasserfahren schon einige Erfahrungen mit der Gewalt des strömenden Wasser machen durfte. Diese Angst wollte ich aber als der große Held der Familie so nicht zeigen. Fest in der Erinnerung bleibt mir, wie ich in dem Motorboot die sich von Meter zu Meter verstärkenden Zugkräfte damals empfunden hatte.

Irgendwann habe ich dann die Nerven verloren und den Rückzug noch relativ sicher vor der Kante beginnen lassen. Seitdem messe ich Gefahrensituationen nach meinem auf Fakten fußenden Angstgefühl und der Feststellung von Ereignissen, die die Gefahrenlage einem erst bewusst machen. Ganz besonders achte ich auf die Zeitfolge immer neuer Eindrücke, die um die Problematik herum entstehen.

Nach dieser Vorrede nun in die warnenden Details, die ich in willkürlicher Folge aufzeichnen möchte.

1) Die Verteufelung alternativer Gedanken über die Gesellschaft und Parteien, die Aktionen von Extremisten wie Nazis und ANTIFA, die entweder durch Ignorieren des Staates oder im Falle der ANTIFA noch durch staatliche Subventionen und sonstiger Förderungen gesponsert werden. Verstehen Sie mich bitte richtig: Ich spreche bei Nazis nicht von der AfD.

2) Die Zensur der sozialen Medien nach der Gleichschaltung der Mainstreet-Presse. Haben wir vor langen Jahren damit nicht schon einmal üble Erfahrungen gemacht?

3) Die Abschaffung des Bargelds mit lächerlichen Begründungen.

4) Die klammheimlich über zwei Gesetze und Gesetzeserweiterungen eingeführte Möglichkeit, dass Bankkontoguthaben im Insolvenzfalle einer Bank mit in die Sanierung einbezogen werden (verschlüsselt als "Bail-In-Gesetze" bezeichnet, die aus der Überschrift von keinem Nichtfachmann als solche erkannt werden. Ich verfolge seit dem Jahre 2011 diese Entwicklung und habe sie vorausgesehen, aber niemand hat sich in der Frühphase dieser Entwicklung ihr in den Weg gestellt. Nun bekommt sie richtige Dynamik. In Italien wird die Anwendung gerade überprüft.

5) Die Nichtverwertbarkeit von Wertpapieren jedweder Art nur anhand der Urkunden, wenn diese Titel nicht in Bankendepots gehalten werden, gilt seit Ende 2016. Wussten Sie das schon? Haben Sie noch Wertpapiere in Originalurkunden zu Hause, dann handeln Sie bitte!


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