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Heilen mit Gold: Wie Sie wirklich vitaler, jugendlicher und gesünder werden können - Interview mit Brigitte Hamann

22.02.2014  |  Redaktion
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Goldseiten: Sie berichten auch von mehr Energie und Leistungsfähigkeit.

Brigitte Hamann: Die Leitfähigkeit der DNS ist ein wichtiger Faktor in der mitochondrialen Medizin, die sich mit der Energiegewinnung in den Zellen befasst. Denn viele gesundheitliche Störungen sind ein energetisches Problem innerhalb der Zellen. Nur wenn wir genügend Energie zur Verfügung haben können wir aktiv und gesund leben. Diese Energie wird in den Mitochondrien gewonnen, den Kraftwerken in den Zellen.

Kolloidales Gold wirkt auf der Zellebene und steigert die Leistungsfähigkeit des Körpers rundum. Bei regelmäßiger Einnahme erhöht sich der elektrische Leitfluss im gesamten Organismus, die Zellen können sich regenerieren und ihre Kraft zurückgewinnen. Nach einigen Tagen bis Wochen stellt sich bei vielen Menschen eine größere Ausgeglichenheit ein und häufig verbessert sich auch der Schlaf.


Goldseiten: Freie Radikale sind für viele zerstörerische Prozesse im Körper verantwortlich. Sie bezeichnen Gold als einen »kraftvollen Radikalfänger«.

Brigitte Hamann: Überall dort, wo Energie produziert wird, fallen Stoffwechselabfallprodukte an - zerstörerisch wirkende freie Radikale. Um sie zu neutralisieren braucht es Nährstoffe und Antioxidantien. Geschieht dies nicht im ausreichenden Maße verstärkt sich der Energiemangel und eine Vielzahl von Symptomen, Erkrankungen und chronischen Leiden können entstehen. Dazu gehören Immunschwäche, chronische Müdigkeit, Leistungsabfall, Allergien, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Rheumatismus, neurovegetative Beschwerden wie Unruhe und Nervosität, ADHS, erhöhter Cholesterinspiegel, reduzierte Leberentgiftung, Herzrhythmusstörungen, vorzeitige Alterungserscheinungen und Zellentartung bis zum Zelltod (Krebs).

Der »oxidativer Stress« genannte Prozess hat dramatische Auswirkungen in den Zellen, wodurch der Alterungsprozess beschleunigt wird. Kolloidales Gold hilft den Zellen gesund zu bleiben, indem es die Produktion von zwei kraftvollen Radikalfängern stimuliert: SOD undGluthation.

Gluthation ist an entscheidenden Stoffwechselvorgängen beteiligt, stärkt das Immunsystem, hemmt Entzündungen, steuert Zellentgiftungsreaktionen und Coenzym Funktionen und unterstützt die Reparatur von DNS-Schäden. Es schützt und baut die Darmschleimhaut auf, die heute bei vielen Menschen angegriffen ist. Besonders wichtig ist Gluthation für die Leber, die als Entgiftungsorgan von allen Organen die höchste Konzentration aufweist.

SOD (Superoxid-Dismutase) ist das wohl stärkste, körpereigene Antioxidans mit einem außergewöhnlich hohen Schutzpotential für die Zellen. Es wird oft das »Methusalem-Enzym« genannt. Kolloidales Gold regt die Bildung von SOD im Organismus an. Diabetiker haben z. B. einen erhöhten Bedarf an SOD, das Folgeschäden ihrer Erkrankung vorbeugen kann. Auch bei Arthritis bzw. Arthrose braucht der Körper mehr SOD.


Goldseiten: Welche Anwendungen sind noch besonders wichtig?

Brigitte Hamann: Gold, vor allem in seiner kolloidalen Form, hilft bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Goldsalz-Injektionen wurden früher erfolgreich gegen Rheumatoide Arthritis eingesetzt, es traten jedoch relativ häufig Nebenwirkungen wie Übelkeit, Veränderungen des Blutes und Störungen der Nieren und der Haut auf.

Kolloidales Gold wird nicht gespritzt, sondern eingenommen. Die Menge Gold, die man zu sich nimmt, liegt im homöopathischen Bereich. 1997 veröffentlichten Dr. Guy Abraham und Dr. Peter Himmel eine Studie, in der sie zeigten, dass reines kolloidales Gold eine nebenwirkungsfreie, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung bei diesem Krankheitsbild hat. Die Beweglichkeit der Gelenke nahm deutlich zu, Schwellungen gingen zurück und Erschöpfungszustände und schnelle Ermüdbarkeit ließen nach. Bereits nach einer Woche Einnahme spürten die Studienteilnehmer, dass sie alle Arten von Tätigkeiten besser ausführen konnten.


Goldseiten: Und Sie schreiben »Gold macht schön…«

Brigitte Hamann: Die Kosmetikindustrie macht sich die Wirkung von Gold auf Haut und Bindegewebe schon lange zu Nutze. Spektakulär wird die Wirkung durch die Einnahme, denn Gold kann den sogenannten Glykationseffekt mildern oder sogar verhindern. Glykation entsteht im Bindegewebe durch erhöhten Konsum von Zucker. Zucker ist ein wichtiger Faktor für die Haut- und Gewebealterung. Er lässt den Insulinspiegel stark ansteigen, woraus sich eine Reaktionskette entwickelt, die schließlich auch Bindegewebe und Haut negativ beeinflusst, weil die Kollagenfasern verkleben.

Ursache dafür sind sogenannte AGEs (Advanced Glycation Endproducts), eine unkontrollierte Reaktion von Zucker mit Proteinen und Lipiden, wodurch die Kollagenfasern verhärten und die Haut und das Bindegewebe am gesamten Körper unelastisch werden. Die Folge sind Erschlaffung und mehr und tiefere Falten. Die AGEs lagern sich in den Blutgefäßen ab und können zu Verkalkung führen, die Funktion der Zellen und das körpereigene Reparatursystem sind gestört, wodurch die Zellalterung beschleunigt wird.

Bei fortschreitender Glykation entwickeln sich Entzündungen in den Zellen, was sich u. a. durch Juckreiz, Ekzeme und allergische Reaktionen zeigen kann. Kolloidales Gold hat einen Anti-Glykation-Effekt. Studien zeigen, dass eine bereits bestehende Netzbildung im Gewebe deutlich abnahm.


Goldseiten: In Ihrem Buch nennen Sie eine umfangreiche Liste von Erkrankungen, die durch Gold positiv beeinflusst werden können. Auffallend ist auch die Wirkung auf die Zirbeldrüse.

Brigitte Hamann: Gold fördert die Langlebigkeit und aktiviert die wichtigsten Systeme im Körper. Dazu zählen die Drüsen, allen voran die Zirbeldrüse,in der das Hormon Melatonin produziert wird. Melatonin ist für den Tag-Nacht-Rhythmus, den Schlaf und die nächtliche Regeneration unverzichtbar. Die Zirbeldrüse ist auch als das »Dritte Auge« bekannt, das kolloidales Gold »öffnen« kann. Daraus entstehen eine stärkere Intuition, geschärfte Wahrnehmung und Zugang zu spirituellen Erfahrungen.


Goldseiten: Vielen Dank für das informative Gespräch.

Heilen mit Gold
- Kolloidales Gold und weitere Goldarzneien -
von Brigitte Hamann
Gebundene Ausgabe, 128 Seiten, 1. Auflage, ISBN-13: 978-3864451010
erschienen im Kopp Verlag, Preis: 16,95 €



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