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Rob McEwen: Gold 1.800 $ dieses Jahr, danach 5.000 $!

25.03.2018  |  Uli Pfauntsch
Rob McEwen, Rohstofflegende und CEO von McEwen Mining glaubt, dass wir, abgesehen von einem großen politischen Kampf oder Krieg, über einen Zeitraum von 10-15 Jahren stärkere Rohstoffmärkte sehen, einschließlich der Metalle.

"Ich denke insbesondere, dass Gold angesichts all der Gründe, die da draußen vorliegen - der großen monetären Expansion, der enormen Schulden, die entstanden sind - alles Gründe sind zu glauben, dass Gold in den Vordergrund treten wird. Wir haben bei Rohstoffpreisen im Vergleich zu Aktien ein 46-jähriges Tief. Und wenn man sich den Goldmarkt per se ansieht, und geht man 77 Jahre zurück, gab es acht Bärenmärkte.

Der letzte Bärenmarkt, in dem wir waren, würde ich sagen, endete im Januar 2016, und es war einer der längsten Bärenmärkte und einer der tiefsten. Sagen wir vom Januar letzten Jahres bis heute, war dies der Beginn des Bullenmarktes. Es hatte sechs frühere Bullenmärkte gegeben und sie sind von dort aufgestiegen, wo wir uns heute befinden. Sie sind um mindestens 600 Prozent gestiegen.

Ich bin also ziemlich optimistisch", so McEwen in einem Interview zur PDAC.

McEwen ist bekannt für sein Goldpreis-Kursziel von 5.000 Dollar je Unze. Auf die Frage, was Investoren helfen könnte, zu verstehen, woher dieses Ziel kommt, erklärte er:

"Als Gold 1971 aus der Verbindung mit dem US-Dollar befreit wurde, notierte der Preis nur noch rund 40 USD pro Unze. Und am Ende des Jahrzehnts, Anfang ‚80, waren es über 800 Dollar. Es gab also eine zwanzigfache Steigerung von unten nach oben. Wenn wir den Boden verwenden, den wir 2001 als Basis hatten, waren es 250 $, wenden Sie ein 20-fachen Multiplikator an, sind Sie bei $5.000. Das ist die Rechnung".

Auch auf die Frage nach der kurzfristigen Preisvorhersage hat McEwen eine Antwort parat: "Es ist gerade ein Kampf im Gange. Die Zinsen steigen in den USA und der Dollar wird stärker, aber die Regierung will sie tiefer haben. Und so geht es hin und her, und Investoren sagen: "Wenn die Zinsen steigen, wird Gold sinken, weil der Dollar steigen wird." Und Gold wird in Dollar notiert. Aber oft haben wir Perioden gesehen, in denen sowohl die Zinsen als auch Gold steigen.

Also wohin gehen wir dieses Jahr? Wir werden höher sein als wir es heute sind. Ich würde es gerne sehen, wenn wir versuchen, auf 2.000 Dollar je Unze zu laufen. Das letzte Mal war es in 2011, und es war nahe an dem Punkt, wo ich es haben wollte. Es lief bis 1.920 Dollar und kam dann zurück. Ich denke, 1.800 Dollar, vielleicht noch etwas besser. Und 5.000 Dollar, ist drei bis vier Jahre entfernt".

McEwen Mining 24 Monate

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Was die Pläne für sein eigenes Unternehmen, McEwen Mining (NYSE: MUX) betrifft, verfolgt der Minen-Milliardär ein klares Ziel: "Unser Ziel ist es, in den S+P 500 zu kommen, und dort gibt es nur einen Goldwert im Bestand. Und wenn Sie nur für einen Moment darüber nachdenken wollen, wie unterbesetzt Gold ist. Laut Bloomberg beträgt die Marktkapitalisierung in allen börsennotierten Unternehmen in den USA 31 Billionen US-Dollar.

Achtzig Prozent davon sind die Unternehmen des S+P 500, also knapp 25 Billionen Dollar. Dann ist Newmont Mining (NYSE: NEM) der einzige Goldtitel, und der Börsenwert sind 25 Milliarden Dollar, keine Billionen. Ausgedrückt als Prozentsatz des S+P sind es acht Hundertstel von 1 Prozent. Das ist sehr unterbesetzt.

Würden wir im Index-Portfolio, das in Gold gehalten wird, eine 1-prozentige Gewichtung vornehmen, würden wir 11 zusätzliche Newmonts benötigen - das sind zusätzliche 220 Milliarden Dollar, die in Gold fließen. Also ich denke ich, dass Sie in einem Index sein wollen. Sie möchten groß genug für einen Index sein. Aufgrund der Tatsache, dass wir in Colorado gegründet sind, sind wir ein Unternehmen, das sich qualifiziert.

Wir haben 60 Millionen Dollar in bar. Wir haben keine Schulden. Wir verkaufen keine Metall-Streams. Wir verkaufen keine Förderabgaben. Wir sichern Ihre Produktion nicht ab, und deshalb behalten wir sämtliches Upside für die Aktionäre. Wenn Sie eine Goldaktie kaufen, dann nicht, um darauf sitzen zu bleiben. Sie wollen sie klettern sehen. Und Unternehmen, die Streams und Hedges und Lizenzgebühren verkaufen, opfern das Upside ihrer Einnahmequellen. Als Besitzer des Unternehmens bekomme ich einen Dollar pro Jahr, und ich habe entschieden, keine Boni und Optionen zu vereinnahmen. Wie ich bereits sagte, bin ich mit 130 Millionen Dollar der größte Investor.

Wir haben die Produktion diversifiziert - wir sind in Argentinien, Mexiko, in Nevada, in Kanada. Sie haben dieses diversifizierte Bild mit einigen aggressiven Wachstumsplänen. Mit einem Gouverneur dabei - ich werde die Aktienanzahl nicht so schnell erweitern, weil ich einen höheren Aktienkurs will".


Fazit:

Auch die Aktie von McEwen Mining zählt zu den Top-Favoriten im kommenden Rohstoff-Bullenmarkt. Mit dem Rohstoff-Milliardär McEwen (der auf jegliche Gehälter und Boni verzichtet) als CEO und größter Einzelaktionär sind ernsthafte Finanzierungs- oder Verwässerungsrisiken so gut wie ausgeschlossen. Die Aktie von McEwen arbeitet seit Oktober an einer Bodenbildung im Bereich von 2 USDollar, die nun kurz vor dem Abschluss steht. Das Kurspotenzial auf Sicht von 12-24 Monaten beläuft sich auf 4,00 bis 6,00 US-Dollar.


© Uli Pfauntsch
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