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Corona und Crash - alles Zufall?

10.05.2020  |  Prof. Dr. Eberhard Hamer
1. Die Corona-Krise kam zur richtigen Zeit.

• Noch ist streitig, ob die Ursache der Corona-Epidemie aus der Natur (Fledermäuse) oder aus einem Biowaffenlabor (Wutan?) oder als biologische Waffe von China-Feinden eingeschleust wurde. China selbst hat diese Seuche relativ schnell isoliert und in den Griff bekommen - allerdings mit den Zwangsmaßnahmen eines diktatorischen Staates.

• Ebenso unsicher ist, wie sich trotz der Isolierung von Wuhan die Epidemie innerhalb von drei Wochen über die ganze Welt verbreiten konnte und warum die meisten Regierungen erst nach mehreren Wochen zu spät und dann zwar medizinisch richtig, ökonomisch aber grundfalsch reagiert haben. Schweden hat gezeigt, dass beides unnötig war. Wer hat die Panik in der Welt ausgelöst? Wem spielt sie in die Karten? Wer brauchte sie als Vorwand?

Jedenfalls hat es nie eine Grippewelle gegeben, die mit so allgemeiner Panik und einem Weltuntergangszenario entwickelt werden konnte, die weltweit so dramatische staatliche Reaktionen ausgelöst hat und mit den größten Folgen und Freiheitseinschränkungen für jeden Menschen so widerstandslos durchgesetzt werden konnte.

Wenn in der Weltwirtschaft selten oder nie etwas geschieht, was nicht gesteuert ist, könnte die in wenigen Wochen überstandene Corona-Krise mit dem gleichzeitig ausgebrochenen Weltwirtschaftscrash und der uns noch bevorstehenden Weltwirtschaftsdepression zusammenhängen.

2. Der im März plötzlich ausgebrochene Börsencrash war nicht zufällig, sondern wurde von einzelnen Wissenschaftlern schon lange vorausgesagt¹. Wenn sich die Geldmenge in vierzig Jahren versechsundvierzigfacht, die Gütermenge aber nur vervierfacht hat, bedeutet dies eine unkontrollierte Geldvermehrung mit den durch sie entstandenen Finanzblasen: Börsenblase, Anleihenblase, Schuldenblase, Derivateblase.

Dass diese Blasenbildung nicht ewig dauern würde, war sogar den Tätern klar. Deshalb haben sie jedes illegale, rechtswidrige und gesetzeswidrige Mittel genommen, diese Blase noch während ihrer Amtsdauer aufrechtzuerhalten, wie z.B. Staatsfinanzierung in den USA durch die FED, in Europa durch die EZB, Währungsunion, Haftungsunion, Schuldenunion und Finanzunion in der EU, rechtswidrige Rettung der Pleitestaaten Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich u.a.

Gewinner der größten Finanzblase unserer Geschichte waren:

• Die Zentralbanken, welche mit künstlichem, ungedecktem Geld sich von ihrer Aufgabe der Sicherung der Währung zur wirtschafts- und währungspolitischen Zentralinstanz entwickeln konnten².

• Das Weltfinanzsyndikat, welches von seinen Banken immer höhere Kapitalsummen erhielt, um damit die Rohstoffe der Welt aufzukaufen und Monopole zu gestalten³, 200 Staaten der Welt mit unlimitierten Krediten zu bedienen und sie dafür in Zins- und Rückzahlungsknechtschaft zu beherrschten Provinzen zu machen⁴.

• Die Sozialfunktionäre konnten über jede Grenze hinaus durch wachsende Schulden zum eigenen Machterhalt wachsende Sozialwohltaten unter der Bevölkerung verteilen - die größte Umverteilung und Sozialblase, die es je gegeben hat.

• Wachsende Liquidität bedeutete auch wachsende Nachfrage und Umsätze für die Unternehmen sowie wachsende Gewinne. Ohne Rezession und dadurch gewachsenen Wettbewerbsdruck konnten auch veraltete und unrentable Unternehmen zunehmend überleben, erlahmte der Innovationsdruck der Unternehmen und Volkswirtschaften. Allen ging es gut - zu gut für die eigentlich harte Auslese einer Marktwirtschaft.

• Die privaten Haushalte dagegen waren Gewinner und Verlierer. Der pausenlose Boom bescherte ihnen eine Übernachfrage nach Arbeit und deshalb sichere Arbeitsplätze und Gehaltserhöhungen.

Dem stehen allerdings auch Verlierer gegenüber:

• Die privaten Haushalte haben allein durch den Nullzins mehr als 300 Milliarden Zinsen verloren, und die durch wachsende Geldmenge schleichende Geldentwertung gestattete ihnen keine freien Mittel, um wie die Finanzindustrie und Konzerne rechtzeitig in Sachwerte zu investieren.

• Millionen von Haushalten zuzüglich der Immigranten gewöhnten sich an Rundumversorgung durch öffentliche Sozialleistungen und wurden bzw. blieben zu einer Leistungsgesellschaft nicht mehr bereit.

• Während die "Reichen" mit ihren Leistungserträgen in die Steueroasen flüchten konnten, griff der wachsende Umverteilungsstaat auf die Leistungsträger des Mittelstandes immer härter zu. Sie zahlen inzwischen netto 80% unserer Steuern und Sozialabgaben, während die Oberschicht sich durch Steuerflucht der Ausplünderung entziehen und die Unterschicht mit immer mehr Sozialleistungen auf Kosten der Mitte auf den Übergang zum "arbeitslosen Grundeinkommen" einrichten konnte.

Per saldo waren also das internationale Kapital, die Oberschicht und die öffentlichen Körperschaften Gewinner der Finanzblasen, die Privathaushalte der Mittel- und Unterschicht dagegen die Verlierer.

Wenn der Corona-Crash den Wirtschaftscrash ausgelöst, aber nicht verursacht hat, welche Kräfte sind dann daran interessiert?

Dass die Corona-Epidemie weltweit auftrat und Regierungen weltweit (außer Schweden) daraufhin "aus gesundheitlichen Gründen" einen Wirtschaftstopp verordneten, deutet auf weltweite Steuerung dieses an sich ökonomisch selbstmörderischen Verhaltens hin. Wie das Beispiel Schweden zeigt, wäre ein Wirtschaftsstopp trotz Corona-Krise nicht nötig gewesen, hätte man die Unternehmer und Gewerkschaften verpflichten können, in den Betrieben selbst für Vorsichtsmaßnahmen zu sorgen, statt dies staatlich zu diktieren.


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