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Panik an den Börsen! Und jetzt?

14.05.2022  |  Andreas Hoose
Beim Blick in Ihr Aktiendepot klopft Ihnen das Herz bis zum Hals? Beruhigen Sie sich. So aussichtsreich wie derzeit war die Lage an den Börsen schon lange nicht mehr. Allerdings gilt das nicht für alle Sektoren ...

Das Tolle an der Börse ist ja, dass es dort immer wieder Zeiten gibt, da das ganze Spektakel so richtig Laune macht - sofern man die Nerven behält und sich von blinder Gier oder nackter Angst nicht anstecken lässt. Jetzt ist wieder so eine Zeit: Den Anlegern schlottern die Knie und so wird alles aus den Depots geworfen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Besonders unter die Räder kommt dabei der gesamte Technologiesektor. Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google - all die Börsenlieblinge, die man angeblich "unbedingt haben muss", werden regelrecht zerfetzt. Milliardengewinne lösen sich in Luft auf.

Ach ja, und dann ist da ja noch der Bitcoin. Dieses "neue Gold" erlebt gerade einen ungeahnten Tiefenrausch, den so mancher "Goldschürfer" nicht erwartet haben dürfte. Beispielhaft zeigt dies der US-amerikanische Bitcoin Trust mit dem Kürzel GBTC in der folgenden Grafik. Schon vor Monaten lag unser (vorläufiges) Kursziel hier übrigens bei rund 15 US-Dollar. Weit ist es jetzt nicht mehr bis dorthin. Das aber nur am Rande:

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Man ist als Anleger also gut beschäftigt in diesen turbulenten Tagen. Beim GENO Broker der Raiffeisenbanken gibt es dazu ein interessantes Tool, das auf einen Blick zu erkennen gibt, wo die Blutlachen gerade besonders tief sind. Nachfolgend sieht man: Die Technologiebörsen TecDAX und Nasdaq100 sind seit Jahresbeginn die unumstrittenen "Sieger", wenn man so will. Und auch sonst gilt: Alles rot!

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Vollkommen anders gestaltet sich das Bild bei den Rohstoffen und den Edelmetallen. Anhand der folgenden Grafik, ebenfalls vom GENO Broker, lässt sich gut nachvollziehen, dass nur das Silber in US-Dollar gerechnet von der jüngsten Marktschwäche erfasst wurde.

Das Gold ist mit einem minimalen Verlust von 0,41 Prozent seit Jahresbeginn dagegen so etwas wie der Fels in der Brandung. Die schaurigen Verluste andernorts können dem Edelmetall praktisch nichts anhaben. Das ist umso erstaunlicher, als in Phasen, wie wir sie gerade erleben, oftmals auch Goldbestände verkauft werden, um Barreserven zu schaffen für drohende Zwangsliquidationen von Aktiendepots.

Diesmal sind Anleger aber offenbar nicht bereit, ihre Goldbestände in größerem Umfang zu versilbern. Mit Blick auf die kommenden Monate ist das außerordentlich ermutigend, jedenfalls für jene Investoren, die ausreichend Goldbestände und Bergbauaktien eingelagert haben.

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