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Goldaktien sind extrem überverkauft

04.07.2022  |  Jordan Roy-Byrne
Die Goldaktien sind technisch nach unten ausgebrochen, doch sie sind extrem überverkauft. Beginnen wir mit dem GDXJ, der sich erholte, nachdem er die Unterstützung bei 32 Dollar testete. Der untere Chart plottet den GDXJ mit vier Breitenindikatoren, einschließlich des neuen 52-Wochentiefs und einer 50-tägigen Änderungsrate. Die blauen Linien markieren Stellen, an denen der Prozentsatz der GDXJ-Aktien über den gleitenden Durchschnitten ähnlich sind, und die roten Linien markieren Stellen, an denen der Prozentsatz der GDXJ-Aktien nur über den 20-tägigen und 50-tägigen gleitenden Durchschnitten identisch sind.

Der GDXJ hat wohl sein am stärksten überverkauftes Niveau, oder am zweit stärksten überverkauftes Niveau (COVID-Crash), der letzten sechs Jahre erreicht. Wenn der Markt so überverkauft ist, genießt er üblicherweise, schlimmstenfalls, eine angemessene Erholung.

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Währenddessen sieht der HUI Gold Bugs Index ähnlich aus. Er wurde am Freitag bei bis zu 216 gehandelt, was weniger als 5% von starker Unterstützung entfernt ist. Keine HUI-Aktien werden über ihren 20-tägigen, 50-tägigen und 200-tägigen gleitenden Durchschnitten gehandelt und 48% der GDX-Aktien (alle HUI-Aktien befinden sich im GDX) verzeichneten kürzlich ein neues 52-Wochentief. In den letzten sechs Jahren traten neue 52-Wochentiefs, die derart hoch ausschlugen, während der Böden 2018 und 2020 (COVID-Crash) auf.

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Das makroökonomische Umfeld ist Gold ebenfalls gewogen, da die Rendite der 2-Jahresstaatsanleihe vor kurzem auf bis zu 2,72% einbrach, die Inflationserwartungen sich verschlechtert haben und das Modell der Atlanta Fed zeigt, dass wir uns in einer Rezession befinden. Der Markt preist Zinssenkungen für 2023 nun aggressiv ein.

Im späteren Verlauf des Monats wird die Fed die Zinsen wahrscheinlich auf 2,50% bis 2,75% erhöhen. Sollten die Renditen der 2-Jahresanleihe und die Inflationserwartungen weiterhin fallen, wird dies sicherlich die letzte Zinserhöhung der Fed sein. Es macht Sinn, dass die Edelmetalle kurz vor der letzten Zinserhöhung einen Boden bilden.


© Jordan Roy-Byrne



Dieser Artikel wurde am 1. Juli 2022 auf www.thedailygold.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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