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Euro Future: Wochenchart mit doppeltem Innenstab am 20er GD

27.10.2025  |  Björn Heidkamp
Der abgebildete Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung des Währungspaares EUR/USD von 1998 bis heute, bei Kursen von 1,1659 USD. Ein Notierungsstab bildet das Kursverhalten des Euro Futures für jedes Quartal ab.

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Euro Future im langfristigen Aufwärtstrend

Aus der Perspektive des langfristigen Quartalscharts bleibt der Euro Future trotz des Kursrückgangs der letzten Wochen in einem etablierten Aufwärtstrend. Im April 2025 ist die europäische Gemeinschaftswährung aus einer zweijährigen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen – ein Signal, das meist für sich selbst spricht und dafür, dass sich die einmal etablierte Kursbewegung auch in der näheren Zukunft noch eine Weile durchsetzen wird. Weiter positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass die seit 2008 bestehende, eingezeichnete langfristige Abwärtstrendlinie dynamisch überschritten wurde.


Umkehrstab mit Gap im dritten Quartal

Am 01. Juli eröffnete der Euro mit einer (Aufwärts) Notierungslücke, Das Besondere an diesem Gap ist, dass aufgrund der Datumskonstellation gleichzeitig eine Notierungslücke auf den übergeordneten "großen" Zeitzonen wie dem Halbjahres-, dem Quartals- und dem Monatschart zu beobachten ist. Das bisherige mehrjährige Bewegungshoch wurde dann nach einem Kursrücksetzer bis auf 1,1424 am 17. September bei 1,1980 erreicht.

Da der Schlusskurs des dritten Quartals unter dem Niveau der Eröffnung liegt hat sich ein Umkehrstab mit Gaperöffnung ausgebildet. Derartige Reversalbars unterbrechen den Fluss des Aufwärtstrends und spiegeln nicht selten eine Veränderung der Stimmung der Investoren wider.

Letztendlich verdienen solche Notierungsstäbe Beachtung und sollten zumindest als (Früh) Warnsignal gesehen werden um etwaige Risikoanpassungen vorzunehmen, bevor es zu einem tatsächlichen Trendwechsel gekommen ist.


Neue Bewegungshochs, aber Anschlussbewegung bleibt aus

Aus der Perspektive des Monatscharts wurde der Aufwärtstrend mit dem neuen Bewegungshoch und dem höchsten Stand seit Juni 2021 bei 1,1980 zwar neu bestätigt, eine entsprechende Anschlussbewegung blieb jedoch aus. Vielmehr wurde mit dem Unterschreiten des Septembertiefs der übergeordnete Aufwärtstrend unterbrochen. Parallel sind in den letzten Monaten mehrere Wechselstäbe zu beobachten. Derartige Stäbe signalisieren häufig Konsolidierungen auf der Zeiteinheit darunter.

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