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Nick Giambruno: Warum 2026 das Durchbruchsjahr für Silber werden könnte

06:34 Uhr
Lassen Sie mich gleich zum Punkt kommen: Es gibt nur einen Grund, warum ich mich für Silber interessiere. Ich interessiere mich nicht für Silber als Zahlungsmittel – es ist Gold unterlegen. Ich interessiere mich auch nicht für seine industriellen Anwendungen. Ich interessiere mich nur aus einem Grund für Silber: Es neigt zu explosiven, krisenbedingten Aufwärtstrends. Silber ist ein kleiner Markt mit enormem Spekulationspotenzial in Zeiten monetären Chaos – wie dem, in das wir jetzt im Jahr 2026 eintreten.

Gold hingegen ist in erster Linie ein monetäres Metall. Daher machen industrielle Anwendungen nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Goldnachfrage aus. Bei Silber ist es genau umgekehrt. Es ist in erster Linie ein Industriemetall, wobei die monetäre Verwendung nur etwa 16% der Gesamtnachfrage ausmacht.

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Die etwa 16%, die mit der Geldnachfrage zusammenhängen, sind in der Regel unbedeutend, wenn es darum geht, den Silberpreis zu beeinflussen. In Zeiten monetären Chaos und galoppierender Inflation stürzen sich die Menschen jedoch auf alternative Geldformen – Vermögenswerte, die ihren Wert besser halten als schnell an Wert verlierende staatliche Papierwährungen.

In solchen Momenten kommt es häufig zu einer massiven Nachfrage nach Silber. Und da der Silbermarkt so klein ist – etwa ein Zehntel so groß wie der Goldmarkt –, braucht es nicht viel, um ihn zu überfordern und starke Preisspitzen auszulösen. Ich betrachte Silber gerne als Industriemetall mit einer Call-Option auf Inflation und monetäres Chaos – etwas, das früher eintreten könnte, als die meisten erwarten.

Die monetäre Nachfrage nach Silber steigt in Zeiten hoher Inflation tendenziell stark an. Wenn Geld in den Markt fließt, steigt der Preis. Man denke nur an die Geschichte der Hunt-Brüder. Während der hohen Inflation der 1970er Jahre kauften sie so viel Silber, wie sie nur bekommen konnten. Diese aggressive Anhäufung verknappte das Angebot und trug dazu bei, dass der Silberpreis von etwa 6 Dollar Ende der 1970er Jahre auf fast 50 Dollar im Jahr 1980 stieg.

Heute sind die Voraussetzungen für eine weitere inflationäre Explosion gegeben – wahrscheinlich sogar noch heftiger als in den 1970er Jahren. Dies könnte eine krisenbedingte Silbermanie auslösen, ähnlich wie die, die 1980 ihren Höhepunkt erreichte. Inflationsbereinigt wäre Silber, das 1980 50 Dollar kostete, heute etwa 208 Dollar je Unze wert – fast dreimal so viel wie der aktuelle Preis. Silberminenaktien könnten noch dramatischere Gewinne erzielen, wenn wir heute eine ähnliche Entwicklung erleben würden.

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Das Fazit lautet wie folgt: Die Sterne stehen günstig für einen historischen Anstieg des Silberpreises im Jahr 2026. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich zu positionieren.


© Nick Giambruno



Der Artikel wurde am 6. Januar 2026 auf www.internationalman.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.


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