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Silber in Euro - Wie schlimm ist es wirklich?

05.06.2012  |  Robert Schröder
Auch in Euro gemessen kommt Silber seit über einem Jahr auf keinen grünen Zweig. Anleger innerhalb der Eurozone, die ihre Silberbarren- und münzen mit harter Gemeinschaftswährung bezahlt haben, müssen bis heute - seit den Hochs im April 2011 bei 34 EUR - ein Minus von 34% verkraften. Zeitweise waren es sogar im Oktober 2011 43%. Was also tun? Jetzt besser sicherheitshalber alles verkaufen oder nach den Rückschlägen der vergangenen Monate zu verhältnismäßig günstigen Kursen nachkaufen und so den Durchschnittspreis pro Unze drücken?

In diesem Jahr, am 2. Februar, hatte ich schon einmal eine Analyse zu Silber in Euro "Silber in EURO - Welche Marken müssen Anleger beachten?" an dieser Stelle veröffentlicht. Der Tenor dieser Einschätzung lautete, dass sich Silber gemessen in harter europäischer Gemeinschaftswährung weiterhin im Aufwärtstrend befindet, solange der steigende Trendkanal verteidigt und Silber nicht unter 18,50 USD fällt. An dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert.

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Der Kurs hat seitdem um 12% verloren. Alle im Monats-Chart relevanten Marken waren bzw. sind allerdings nicht gefährdet. Dazu gehört die untere Trendkanallinie, welche zugleich dem Aufwärtstrend entspricht, das 50% Fibonacci-Retracement und die Unterstützungszone zwischen 20,10 und 19,20 USD.

Im Tages-Chart sieht das ganze volatile Hin und Her auch stark nach einem zusammenziehenden bullischen Dreieck aus. Anders als in USD (siehe meine letzte Analyse vom 22. Mai: "Silber - Droht ein neuer Bärenmarkt?"), wo die untere Dreieckslinie nur marginal steigt, ist der Anstieg in EUR schon sehr viel deutlicher!

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Das aktuelle Niveau stufe ich nach Elliott Wave als Welle d der großen Korrekturwelle ein. Diese Teilwelle hat noch Platz bis etwa 25,50 EUR. Dann besteht noch einmal die Gefahr eines verhältnismäßig kleinen Abrisses auf etwa 22 EUR. Ab dort erst können sich Europäer auf eine Ende der Korrektur einstellen. Ich erwarte ab diesem Punkte stark steigende Kurse. Im Rahmen der Welle 5 sind Notierungen auf 40 bis 42 EUR ohne Weiteres möglich.

Fazit: Silber in Euro sieht alles andere als "schlimm" aus. Die elendige Seitwärtsbewegung hat mit großer Sicherheit im Spätsommer ein Ende. Bis dahin gilt es die laufende Korrektur weiter auszunutzen und Silberbestände entsprechend weiter aufzustocken. Wichtig in diesem Zusammenhang ist jetzt die Marke von 19,23 EUR (das Tief der Welle a). Dieses Niveau muss für die angekündigte Rally zwingend halten! Andernfalls droht die laufende Korrektur in einen Trendwechsel zu kippen.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com

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