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Gold in Euro - Dicht dran an den Allzeithochs! Kaufsignal?

11.09.2012  |  Robert Schröder
Gold in USD befindet sich aktuell auf dem höchsten Stand seit Anfang März 2011. In Euro sieht es sogar noch besser aus. Hier stehen die Kurse mit 1.353 EUR auf dem höchsten Stand seit Mitte September 2011. Bis zum Allzeithoch mit 1.375 EUR ist es jetzt auch nur noch ein Katzensprung.

Gold in Euro hatte ich zuletzt am im Rahmen der Analyse "Gold in Euro - Nicht ob, sondern wann!" am 23. 07.2012 analysiert. Tenor dieser charttechnischen Einschätzung war, dass der Kurs noch auf 1.225 bis 1.200 EUR fällt und von dort aus dann in Richtung 1.500 EUR ausbricht.

Bisher wurde allerdings diese Zone 1.225/1.200 EUR nicht erreicht. Es ging stattdessen direkt weiter aufwärts. Am 6. September wurden 1.363 EUR erreicht. Meine Einschätzung vom 23. Juli kann damit also als Fehleinschätzung abgehakt werden. Der skizzierte Verlauf wurde nicht einmal ansatzweise abgearbeitet.

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Wie könnte es nun stattdessen weitergehen? Gold in Euro fehlt jetzt immerhin keine 2 % zu neuen Allzeithochs. Geht der Kurs beim Überschreiten der 1.375 EUR anschließend richtig durch die Decke?

Die Fehlinterpretation macht eine völlig neue Ausrichtung des Tages-Charts notwendig. Ich gehe jetzt davon aus, dass wir seit September 2011 nach Elliott Wave eine ABC-Flat-Korrektur sehen. Aktuell läuft mit der Welle e das letzte Teilstück der B-Welle.

Seit dem Tief im September 2011 mit 1.140 EUR steigen die Kurse zwar kontinuierlich. Allerdings bereitet mir die Art und Weise bzw. mit welcher Kursstruktur die neuen Jahreshochs zustande etwas Kopfschmerzen. Die Teilwellen a bis e sind alle korrektiver Natur bzw. 3-teilig. Des Weiteren lässt sich ein offenes Dreieck konstruieren. Diese Punkte sprechen in meinen Augen nicht für eine laufende nachhaltige Aufwärtsbewegung.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich zähle das aktuelle Kursniveau zur laufenden ABC-Flat-Korrektur. Dementsprechend erwarte ich im Rahmen der Welle C noch einen ähnlich starken Abriss wie im September 2011. Erst der damit verbundene zweite Test der 1.150 EUR Marke würde dann wieder Kaufkurse und ein nachhaltigen Anstieg auf ca. 1.500 EUR eröffnen.

Vor dem Start der Welle C könnte Welle B aber durchaus noch neue Allzeithochs bis etwa 1.386 EUR generieren. Kurse zwischen 1.363 und 1.386 EUR laden demnach eher zum Verkaufen als zum Kaufen ein.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com

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