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Geologische Gold- und Silberreserven 2026 zu Ende?

12.10.2005  |  Dr. Jürgen Müller
Die geologischen Vorräte an Gold und Silber auf unserer Erde sind nicht unerschöpflich, im Gegenteil. Nach 6000 Jahren ihrer Förderung neigen sie sich dem Ende entgegen, sodass die jetzige oder spätestens die nächste Generation Zeuge eines tiefgreifenden Wandels der Edelmetallmärkte sein werden: Einer steigenden Nachfrage wird ein beständig sinkendes Angebot gegenüber stehen.

Die amerikanische Statistik-Behörde US Geological Survey (kurz "USGS") sammelt und publiziert bereits seit 1879 statistische Daten in den Bereichen Biologie, Geographie, Wasser, Geologie, Umwelt und Gesundheit. Unter den geologische Daten einzelner Rohstoffe findet man u.A. in den Jahresberichten die abgebauten Mengen, sowie die noch vorhandenen Reserven und Ressourcen des Rohstoffes bzw. Elementes. Ressourcen sind nach Definition bekannte Vorkommen, die jedoch wirtschaftlich nicht gewonnen werden können. D.h. erst bei steigenden Preisen werden Ressourcen zu Reserven, da dann die Wirtschaftlichkeit ihres Abbaus gegeben ist.

Für den zuletzt Anfang 2005 erschienenen USGS-Bericht, wird für Gold die in 2004 abgebaute Menge mit 2470 Tonnen angegeben, die Reserven mit 42.000 Tonnen [1]. D.h. die aktuelle Lebensdauer der Reserven würde noch für 17 Jahre reichen (42000 geteilt durch 2470). Für Silber liegt dieser Wert aktuell bei 13,8 Jahre [2]. Zieht man die Daten der früheren Reporte ebenfalls in Betracht, so ergibt sich jedoch das folgende Bild.

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Die Punkte links in der Abbildung sind die Lebensdauern der Reserven für Gold und Silber für die Jahre 1995 bis 2004, die man - wie oben gesehen - aus den Berichten der USGS leicht errechnen kann. Verlängert man diese Punkte mit einer linearen Funktion, so lautet das Ergebnis, dass nach USGS die Reserven von Gold noch bis ca. 2046 reichen werden, die für Silber noch bis ins Jahr 2026.

Während die statistischen Zahlen für das Silber durchaus als realistisch anzusehen sind, konnte rechnerisch jedoch nachgewiesen werden, dass die angegebenen Reserven für das Gold politisch motiviert um mindestens das 8-fache überbewertet sein könnten (siehe frühere Artikel des Autors auf Einkaufsgemeinschaft [3,4]). Korrigiert man diese Überbewertung rechnerisch, kommt man ebenfalls exakt auf das Jahr 2026, in dem die Goldreserven aufgebraucht sein werden. Alleine aus den hier präsentierten Zahlen ist also abzuleiten, dass der Preis von Gold und Silber unweigerlich steigen muss, um bekannte Ressourcen in wirtschaftliche Reserven verwandeln zu können.

Neben einem Grundstock an physischen Edelmetallen, die sie in ihrem unmittelbaren Zugriff lagern sollten (als Versicherung für evtl. Wirtschafts- oder Geldkrisen), empfiehlt es sich darüber hinaus, Gold und Silber aus den genannten Gründen auch als lukratives und sicheres Investment zu betrachten. Über die Einkaufsgemeinschaft Gold und Silber GbR, die sie im Internet unter www.goldsilber.org erreichen, können sie ökonomisch und sinnvoll einen Sparplan für physische (d.h. reale, bei uns gelagerte) Gold- und Silberbarren ab monatlich 50 Euro beginnen (vergleichbar mit einem monatlichen Aktiensparplan).


Quellen:
[1] http://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/commodity/gold/gold_mcs05.pdf
[2] http://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/commodity/silver/silvemcs05.pdf
[3] http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=1217
[4] http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=1555


© Jürgen Müller
www.goldsilber.org
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