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Spanien plant Zwangsabgabe für Sparkonten

10.07.2014  |  Redaktion
Frei nach zyprischem Vorbild soll neuerdings auch Spanien eine Zwangsabgabe auf Spareinlagen planen.

Es war im März letzten Jahres, dass Spaniens Wirtschaftsminister Luis De Guindos verkündete, spanische Sparer hätten keinen Grund zur Sorge, da man Bankeinlagen unter 100.000 Euro nicht antasten werde. Nun scheinen sich die Befürchtungen vieler Sparer allerdings doch noch zu bewahrheiten. So soll ein Zugriff auf Sparguthaben unterhalb dieses Betrages durch die Änderung einer Verfassungsbestimmung nicht nur möglich, sondern bereits Gewissheit sein, wie einige Medien, darunter auch Zero Hedge, berichteten.

Während Finanzminister Cristobal Montoro seinerzeit nicht gut damit beraten gewesen wäre, die von ihm für notwendig erachtete Steuer auf Spareinlagen durchzusetzen - zu aktuell noch war der Fall Zypern, sodass man mit vergleichbaren Bankruns hätte rechnen müssen, die wiederum zum Kollaps des insolventen spanischen Bankensystems geführt hätten -, kommt Montoros Ankündigung nun zu einem Zeitpunkt, an dem Zypern nahezu in Vergessenheit geraten ist und die Niedrigzins-Politik der EZB einen Grund zu liefern scheint.

In Madrid habe der Finanzminister kürzlich angekündigt, dass es Steuern auf Bankguthaben geben werde und die Zinsen auf Guthaben noch festzulegen seien. In Politikerkreisen ist die Rede von einer "moderaten Abgabe", die wohl "kaum mehr als null Prozent" betragen werde. Insbesondere ziele man hiermit auf Regionen ab, die "keinerlei Anstrengungen erkennen ließen, Steuern einzufordern", wie jüngste Steuerschätzungen hätten erkennen lassen. Noch in diesem Monat soll ein Treffen zwischen Montoro und den regionalen Finanzbeamten stattfinden.


© Redaktion GoldSeiten.de





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