Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
Suche
 

Eric Sprott: "Radikale Neubewertung beim Goldpreis könnte jeden Tag kommen"

01.02.2015  |  Redaktion
Geht es nach der Meinung Eric Sprotts, so stehen wir kurz vor der finalen Kapitulation der Zentralbanken und damit zugleich vor einer Neubewertung des Goldpreises. Wie der erfahrene Edelmetallexperte im Interview mit King World News erklärt, hätten die Aufhebung der Eurobindung des Schweizer Franken und die massive Volatilität der Währungen - vom Euro über den Yen und den Rubel bis hin zum Kanadischen Dollar - Gold ins Rampenlicht gerückt und die Frage aufgeworfen, ob der Goldmarkt womöglich in absehbarer Zeit über Nacht eine dramatische Wende erfahren wird.

In Europa, so Sprott, herrsche Angst im Hinblick auf die Stabilität des Euro und des Bankensystems, insbesondere im Angesicht eines möglichen Staatsbankrotts in Griechenland. Diese Umstände hätten die Menschen - sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas - dazu gebracht, sich wieder vermehrt in physisches Gold zu flüchten. Um das Ausmaß dessen zu begreifen, bräuchte man nur einmal die Bestände des GLD betrachten, die im Januar um mehr als 40 Tonnen gestiegen seien, und diese Zahl auf ein ganzes Jahr hochrechnen. Hieran erkenne man deutlich, dass ein Umbruch im Gange sei, den wohl nur wenige erwartet hätten.

Schon allein aufgrund der massiven Goldnachfrage aus Indien und China stünden die westlichen Zentralbanken seit Jahren unter Druck, für ein entsprechendes Angebot zu sorgen, um den Goldpreis künstlich niedrig zu halten. Was, so Sprott, passiere da erst, wenn sich auch die Anleger dem Osten anschließen? Gepaart mit dem Währungskrieg und den zunehmenden Rückführungsforderungen anderer, vornehmlich europäischer, Zentralbanken könnten all diese Faktoren das Ende der westlichen Zentralbankverkäufe und damit auch das Ende der künstlichen Preisdrückung bedeuten.

Da man im Westen gewiss nicht abwarten werde, bis auch der letzte Goldbarren die Tresore für immer verlassen hat, ist eine radikale Neubewertung bei Gold nach Einschätzung des Experten zu jedem Zeitpunkt denkbar. Vielleicht sogar schon morgen?


© Redaktion GoldSeiten.de


Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt spiegelt nicht die Meinung des Website-Betreibers und stellt keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Beachten sie bitte auch unseren Disclaimer!



"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"
In Ausübung dieses Rechtes wird allen Behörden, insbesondere Ämtern, juristischen Personen öffentlichen Rechts,
in dieser Weise beliehenen Personen und Anstalten öffentlichen Rechts der Zutritt zu unseren Netzseiten verboten!"

Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2016.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!