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12 Zeichen für das Bevorstehen eines globalen Crashs

12.08.2015  |  Redaktion
Eine globale Finanzkrise wird nach Ansicht vieler Marktbeobachter immer wahrscheinlicher. Nach Angaben eines Artikels auf The Most Important News sind mindestens acht bekannte Trendforscher der Meinung, dass eine Wirtschaftskrise kurz bevorsteht, unter ihnen auch Richard Russell, Bill Fleckenstein, Mark Faber und Doug Casey. Wie wir bereits zu Beginn dieser Woche berichteten, rechnet auch Gerald Celente mit einem weltweiten Aktiencrash bis Ende dieses Jahres.

Die überraschende Entwertung des Yuan am Montag führte nicht nur zum steilen Kursabfall der chinesischen Währung gegenüber dem US-Dollar, sondern zog auch die Währungen anderer Staaten in Mitleidenschaft und sorgte für einiges Durcheinander an den Aktienmärkten. Sind dies schon die Vorzeichen der prophezeiten Krise?

Die Webseite ETF Daily News hat in einem Artikel zwölf Anzeichen dafür gesammelt, dass ein globaler Crash tatsächlich immer wahrscheinlicher wird:

1. Die Entwertung des Yuan schürt die Angst vor einem erneuten Währungskrieg und verstärkt zudem die Sorge der Investoren um das chinesische Wirtschaftswachstum.

2. Die chinesischen Exporte sind im Juli um 8,3% eingebrochen und das weltweite Handelsvolumen sinkt.

3. Andere Exportnationen wie Russland, Indien und Thailand haben angedeutet, dass sie ihre Währungen ebenfalls entwerten könnten.

4. Der 50-Tages-Durchschnitt des Dow Jones ist zum ersten Mal seit vier Jahren unter den Mittelwert der letzten 200 Tage gefallen. Dieses sogenannte Todeskreuz wird von Marktbeobachtern allgemein als sehr besorgniserregendes Zeichen angesehen.

5. Der Ölpreis schloss gestern bei einem neuen 6-Jahres-Tief. Wenn er weiter so niedrig bleibt, könne sich das laut dem Artikel zu einem Alptraum für die Weltwirtschaft entwickeln.

6. Die OPEC gab diese Woche bekannt, dass sie mehr Öl gefördert hat, als erwartet. Das könnte den Preis sogar auf unter 40 USD je Barrel sinken lassen.

7. Die Baisse am Rohstoffmarkt ähnelt dem Artikel zufolge der Situation kurz vor dem Börsencrash von 2008. Zudem markierte auch der Kupferkurs am Dienstag ein 6-Jahres-Tief.

8. In Südamerika spitzt sich die Schuldenkrise zu. Die brasilianischen Staatsanleihen wurden abgewertet und stehen jetzt nur noch eine Stufe über dem Status von Junk-Bonds.

9. Wie schon vor der Finanzkrise 2008 übt der steigende US-Dollar enormen Druck auf die Schwellenmärkte aus, an denen am Dienstag nach der Entwertung des Yuan ein 4-Jahres-Tief registriert wurde.

10. Auch in den USA ist die Lage nicht unbedingt rosig. Die Lagerbestände des Großhandels sind im Vergleich zur Menge der verkauften Produkte deutlich gestiegen, was auf eine Konjunkturschwäche hindeutet.

11. Dafür spricht auch das stark verlangsamte Wachstum der Konsumausgaben in den Vereinigten Staaten.

12. Die meisten Menschen rechnen mit einer Verschlechterung Lage: Bereits seit März ist mehr als die Hälfte der Amerikaner hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Wirtschaft pessimistisch eingestellt, zur Zeit sind es 57%.

Eine hundertprozentige Vorhersage lässt sich anhand dieser Anzeichen natürlich nicht treffen, doch die Warnsignale häufen sich. Ein einziges Ereignis könnte möglicherweise alles ändern oder der Auslöser für eine erneute Finanzkrise und weltweite Rezession sein. Wenn sich die Aussagen der Trendforscher bewahrheiten, wird es noch im Herbst oder Winter dieses Jahres ungemütlich.


© Redaktion GoldSeiten.de



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