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Milliardär Singer: Gold ist das "einzig wahre Geld"

18.10.2015  |  Redaktion
"In einer Welt, in der Papiergeld aufgrund der Politik der Zentralbanken zunehmend entwertet wird, finde ich es ziemlich überraschend, dass Gold nicht mehr Anhänger hat", sagte der Milliardär und Mitglied der 50 Personen, die Bloomberg zufolge den größten Einfluss auf die Märkte haben, gestern auf der SOHN Investment-Konferenz in Tel Aviv.

Wie Bloomberg berichtete, kritisierte Singer die Währungspolitik als Ursache der stockenden wirtschaftlichen Erholung seit der Finanzkrise von 2008 und den "Kult des Zentralbankenwesens", wie er es nennt, der dazu führe, dass Investoren auf Regulatoren wie Janet Yellen oder Mario Draghi hoffen, um die Missstände des globalen Finanzsystems zu beseitigen.

Während deren Strategien zwar dazu führten, dass Anleihen- und Aktienkurse sich in luftige Höhen aufschwangen, blieb der Goldpreis niedrig. Für Singer ist es überraschend, wie wenige der Investoren, die er trifft, Gold besitzen.

"Ich mag Gold. Ich denke, dass zu wenige Menschen Gold besitzen. Es sollte Teil eines jeden Investment-Portfolios sein und zumindest fünf bis zehn Prozent ausmachen."

Eher in diesem Jahr merkte Singer bereits an, dass er dass Gefühl habe, Gold sei ein Asset, dass "institutionelle Investoren einfach besitzen müssen" und fügte hinzu, dass "das Goldangebot kurzfristig nicht radikal verringert oder ausgeweitet werden kann".

Im August 2014 warnte der Milliardär vor der "globalen Währungsillusion", die letztlich zu höheren Goldpreisen führen würde - die Besitzer des Edelmetalls müssten nur Geduld haben.

"Obwohl Gold nicht vom Aufwärtstrend der Finanzanlagen profitiert, werden wir in dieser Hinsicht kollektiv unsere Zähne zusammenbeißen und auf 'gerechte' Assetpreise oder die 'Endzeit' warten - je nachdem, was zuerst kommt."

Das "Smart Money" - und damit meinen wir die besser informierten und umsichtigen Investoren und internationalen Institutionen haben weiterhin Kapital in Gold investiert oder stocken ihre Allokationen sogar auf. Den weniger gut informierten Anlegern fehlt weiterhin das Verständnis für Gold – sie verunglimpfen das Edelmetall und konzentrieren sich fast ausschließlich auf die kurzfristigen Preisbewegungen, statt den Wert der langfristigen Eigenschaften von Gold als Absicherung und sicherer Hafen zu schätzen.


© Mark O'Byrne


Der Artikel wurde am 15. Oktober 2015 auf www.GoldCore.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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