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Welcome to the Jungle

20.01.2016  |  Captain Hook
Wir Menschen kommen aus dem Dschungel und in den Dschungel werden wir zurückkehren. So, wie sich manche heutzutage benehmen, könnte man auch schlussfolgern, dass wir ihn eigentlich nie verlassen haben. Einige Menschen verhalten sich zunehmend wie Tiere - der Gedanke an das "Überleben des Stärkeren" drängt sich unweigerlich auf, während moderne Gesellschaften zerfallen. Anzeichen für diesen Trend sind überall erkennbar.

Es gibt eine (neofaschistische) korporatistisch-staatliche Elite, die sich über alle Interessen des Volkes hinwegsetzt und die Bürger zugunsten der obersten Schicht der Wohlstands-/Einkommens-/Machtpyramide ausbeutet und ihrer Freiheiten beraubt. Diese Tendenzen nehmen zu und werden immer aggressiver verfolgt (siehe z. B. TTIP). Zudem beobachten wir die Entwicklung einer Migrations-/Integrationskrise sowie ökologischer und wirtschaftlicher Katastrophen, die letztlich zu Bürgerkriegen und wahrscheinlich einem (nuklearen?) Weltkrieg führen werden.

Wie im Dschungel beginnt die Ordnung - oder ihr Fehlen - an der Spitze der Nahrungskette, nicht am unteren Ende. Gesellschaften tendieren dazu, ihre Führungspersönlichkeiten zu imitieren und die weniger gut Situierten suchen nach Orientierungshilfen. Schade nur für die westlichen Nationen, mit den USA an der Spitze, dass unsere Anführer zunehmend moralisch fragwürdig erscheinen, nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und das Wohlergehen des ganzen Landes ignorieren.

Solch schäbiges Verhalten sickert bis zu den normalen Bürgern durch und macht die Rückbesinnung auf die moralischen Richtlinien, nach denen unsere Elterngeneration erzogen wurde, fast unmöglich. Darin besteht das Problem, wenn die Eliten zu viel Macht erhalten - Macht korrumpiert. Macht und Geld. Die Politiker verkaufen sich an die Psychopathen, die unsere Unternehmen leiten und schaffen dadurch einen Sündenpfuhl, dessen Virus sich auf uns alle überträgt und uns alle zu Fall bringt. Sie müssen sich nur umschauen und Sie werden es mit Ihren eigenen Augen erkennen.

Sie sollten sich auf eine Rückkehr zu den Gesetzen den Dschungels vorbereiten. Unsere Gesellschaften zerbröckeln allmählich und unsere immer verzweifelteren Entscheidungsträger werden immer extremere Maßnahmen beschließen, um ihr eigenes Vermögen zu schützen, wenn der Dschungel auch für sie näher rückt. Für den Rest von uns wird es dann schwieriger, sich durchzuschlagen. Das Tempo, mit dem diese Entwicklungen ins Rollen kommen können, wird so manchen überraschen.

Wir leben seit Jahren inmitten eines Lügenkonstrukts. Wir haben unsere Währungen abgewertet und mit ihnen auch unsere Gesellschaften. Darin besteht eine allgemeine Tendenz der Menschheit, denn von Natur aus sind wir alle Hedonisten. Jeder liebt eine gute Party. Und die Machthabenden werden so ziemlich alles tun, um sie am Laufen zu halten. Für das einfache Volk bedeutet das die Einführung zunehmend aggressiverer Maßnahmen zur Konfiszierung von Vermögen - man könnte es auch Stehlen nennen.

Zunehmende Hoffnungslosigkeit wird zu immer verzweifelteren Mitteln führen. Unglücklicherweise werden unsere Eliten, die bemüht sind, ihre eigene Dummheit und Gier zu verbergen, uns immer näher an den Rand eines Krieges manövrieren. Die Rückkehr in den Dschungel ist unser Schicksal, denn letzten Endes sind wir nur "kultivierte Affen" und es wird wieder auf das "Überleben des Stärkeren" hinauslaufen.

Wie sonst lassen sich einige Dinge erklären, die die angeblich intelligenten Menschen so tun - beispielsweise 19 Kernkraftwerke in die Ukraine zu bauen, obwohl von Anfang an klar war, dass das Land eines Tages in eine finanzielle und/oder politische Problemlage geraten würde, die zu einem Desaster wie Tschernobyl führt. Die optimistische Sichtweise ist natürlich, dass all diejenigen, die sich auf das Kommende vorbereiten, die schweren Zeiten gut überstehen und in der Lage sein werden, die Tiere abzuwehren. Angesichts der Tragweite und der Geschwindigkeit, mit der diese Entwicklungen auf die Makroebene übergreifen, ist das allerdings reichlich naiv.

Man schätzt beispielsweise, dass im Laufe der Jahre aufgrund der Katastrophe von Tschernobyl mehr als 250.000 Nordamerikaner an Krebs gestorben sind. Versuchen Sie einmal, sich vorzustellen, wie viele Menschen betroffen wären, wenn es mehrere nukleare Vorfälle mit dem gleichen Ausmaß wie in Tschernobyl oder Fukushima gäbe. Willkommen im Dschungel, Baby - Kriege, Krankheiten und eine viel primitivere Welt, die nicht nur eine weitere Reality-Show im Fernsehen ist, warten schon. All das kommt schon bald in Farbe in ein Kino in Ihrer Nähe.

Nun gut, das war vielleicht wieder etwas voreilig. Zuerst muss es auf globaler Ebene zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch kommen, den die Verfechter des Status Quo nicht verstecken oder wegerklären können, bevor der Ball wirklich ins Rollen gerät. Angesichts des Ausmaßes an Fremdfinanzierung, das heute an den Märkten vorherrscht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Herde am Rande des Abgrunds endlich zu sich kommt. Und genau dort stehen wir heute schon. 2016 sollte also interessant werden, um es vorsichtig auszudrücken. (Die größte Überraschung wäre es, wenn der Status Quo aufgrund der Spekulanten doch weiter erhalten bliebe.)

Für den Normalbürger stehen die Chancen in jedem Fall nicht gut. Egal, was man tut, ein Verlust von Wohlstand (Arbeitsplatz, Freiheit, Sicherheit etc.) steht zu erwarten. Ob es sich dabei nun um die offizielle Konfiszierung von Vermögen (z. B. durch Bail-Ins), einen Marktcrash oder etwas anderes handelt, das für Ihr Wohlbefinden und Überleben wichtig ist - erwarten Sie, dass es 2016 attackiert wird. Europa mit seiner "überreifen" Nationalökonomie weist in dieser Hinsicht den Weg. Wenn die mageren Vorteile aufgebraucht sind, die die Bombardierung des Nahen Ostens brachte, werden sich die Probleme der "hochentwickelten" Wirtschaftsräume hier zuerst manifestieren.

Bomben auf den IS zu werfen ist nur deshalb in Mode gekommen, weil es gut für die Wirtschaft ist. Auch die Einwanderung wurde nur deshalb geduldet, weil es gut für Wirtschaftsräume mit geringem Wachstum (und einer schrumpfenden Bevölkerung) ist. (Neo-keynesianische Nationalökonomien benötigen ein stetiges Wachstum, einschließlich eines Bevölkerungswachstums, um das Drucken zunehmender Geldmengen zu rechtfertigen.)

Wenn diese Maßnahmen nicht länger Wirkung zeigen, werden kriegsähnliche Zustände zunehmend den europäischen Alltag bestimmen. Die Dezentralisierungstendenzen werden sich beschleunigen und zur Folge haben, dass dieser Prozess auch auf globaler Ebene Fahrt aufnimmt. Die Spannungen zwischen einzelnen Staaten werden sich zuspitzen, Unabhängigkeitsbewegungen werden Auftrieb erhalten und protektionistische Tendenzen werden sich verstärken. Diese werden in Handelskriege und schließlich militärische Auseinandersetzungen münden.




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