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Eric Sprott: "Renaissance" des Goldsektors

27.02.2016  |  Redaktion
Der bekannte Hedgefondsmanager Eric Sprott geht davon aus, dass den Goldunternehmen wieder bessere Zeiten bevorstehen. An den Papiermärkten wie der New Yorker Comex sei der Goldpreis extrem unterbewertet, so Sprott in einem Interview mit SmallcapPower. Die Fundamentaldaten für Gold sind seiner Ansicht nach jedoch weiterhin extrem gut: "Eines Tages wird es einen Neustart geben."

Sprott zufolge zeigen die Statistiken, dass die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Vor allem China, Russland und Indien importieren seit einiger Zeit große Mengen des Edelmetalls. Aber auch in den westlichen Ländern werden wieder verstärkt Anlagemünzen aus Gold gekauft. Die verfügbaren Bestände schwinden unterdessen, meint der Investmentexperte.

In den letzten rund 15 Jahren hätten die Zentralbanken des Westens das Defizit am Markt ausgeglichen, doch diesen ginge nun langsam das Gold aus. Diese Situation wird nach Meinung von Eric Sprott letztlich zum Ende der Goldpreismanipulationen führen, die nötig gewesen seien, um die expansive Geldpolitik und die extrem niedrigen Zinssätze "normal" erscheinen zulassen. Wäre Gold fair bewertet, müsste der Preis Sprott zufolge bei mehr als 2.000 US-Dollar je Unze liegen.

"Die Junior-Produzenten und Explorationsunternehmen werden eine Renaissance erleben", kommentiert Sprott die Aussichten für den Goldsektor. Vor allem den Produzenten käme ein Anstieg des Goldpreises zu Gute, wenn auch nicht sofort. Mehr Aufwärtspotential böten allerdings die Explorationsunternehmen. Der Investor weist aber auch darauf hin, dass interessierte Anleger sich gut überlegen sollten, welche Goldaktien sie kaufen, denn nicht alle Unternehmen würden lange genug überleben, um vom kommenden Aufschwung zu profitieren. Investoren sollten vor allem nach vielversprechenden, unterbewerteten Unternehmen Ausschau halten. Diese Strategie verspricht Sprott zufolge potentiell höhere Gewinne, als einfach dem Markt zu folgen.



© Redaktion GoldSeiten.de



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