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Silber: Kaufsignal für 2016

05.03.2016  |  Gary E. Christenson
Das Gold/Silber-Verhältnis wird schon seit Jahren verwendet, um Kauf- und Verkaufssignale für Gold und Silber zu bestimmen. Warum ist das so?

  • Während eines Bodens an den Edelmetallmärkten sind die Silberpreise, basierend auf den historischen Daten der letzten 40 Jahre, immer schneller gefallen, als die Goldpreise. Das Gold/Silber-Verhältnis ist folglich auf einen relativ hohen Wert gestiegen.

  • In der Nähe eines Tops ist das Verhältnis dagegen meist vergleichsweise niedrig, weil Silber während der Hausse schneller steigt, als Gold. Oder, wie Jim Sinclair es ausdrückt: "Silber ist Gold auf Steroiden."

Sehen wir uns den folgenden Chart mit dem Gold/Silber-Verhältnis der letzten 40 Jahre an (monatliche Daten). Die sechs deutlichsten Hochs des Verhältnisses habe ich grün eingekreist.

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Bei fünf dieser sechs Extreme hatte der Silberkurs einen langfristigen Boden gebildet oder notierte in der Nähe eines Tiefs. Die einzige Ausnahme stellt das Hoch der Gold/Silber-Ratio im Mai 2003 dar, denn in diesem Fall hatte der Silberkurs bereits zuvor, im November 2001, bei 4,01 Dollar den Boden gebildet. Davon abgesehen zeigte das Verhältnis jedoch recht zuverlässig die jeweils niedrigsten Silberpreise an.

Wenn Sie eine stärkere Bestätigung möchten, können wir auch annehmen, dass es ein Kaufsignal für Silber gibt, wenn das Gold/Silber-Verhältnis ein Hoch erreicht und der Silberkurs zum Ende der Handelswoche über seinem 5-wöchigen gleitenden Durchschnitt schließt. Dies war bei allen sechs grün markierten Bereichen im obenstehenden Chart der Fall:


Hochs des Gold/Silber-Verhältnisses und wöchentlicher Schlussstand des Silberkurses über dem 5-wöchigen gleitenden Durchschnitt

  • Juni 1982; 2. Juli 1982
  • August 1986; 5. September 1986
  • Februar 1991; 8. März 1991
  • Mai 2003; 11. April 2003
  • November 2008; 28. November 2008
  • Februar 2016; 29. Januar 2016

Die sechs Hochs der Gold/Silber-Ratio, die ich oben grün eingekreist habe, sind auch im untenstehenden, logarithmisch skalierten Chart mit dem Silberpreis der COMEX gekennzeichnet. Wie sie sehen, zeigten fünf der sechs Hochs die Tiefstkurse am Silbermarkt korrekt an. Die einzige, unbedeutende Abweichung stellte das Tief vom November 2001 dar.

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Wenden wir diese einfache Analysemethode auf die jüngsten Entwicklungen an. Im Dezember 2015 fiel der Silberkurs auf seinen tiefsten Stand seit mehreren Jahren und bestätigte dieses Tief, indem er anschließend über seinem gleitenden Durchschnitt der letzten fünf Wochen schloss. Zusätzlich stieg das Gold/Silber-Verhältnis auf über 80, erreichte damit den höchsten Wert seit 20 Jahren und bildete die am deutlichsten ausgeprägte Spitze seit den Tiefs, die im Zuge der Finanzkrise von 2008 im Edelmetallsektor verzeichnet wurden.

Silber erreichte sein Tief am 14. Dezember 2015 bei 13,61 Dollar. Während ich dies schreibe, am 24. Februar 2016, liegt der Kurs bei 15,43 USD, also fast 2 Dollar darüber. Natürlich wird der Preis für Papiersilber wieder sinken, schließlich wird er vom Hochfrequenzhandel bestimmt. Das Gold/Silber-Verhältnis ist jedoch ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Boden vor etwa zwei Monaten gebildet wurde.

Werfen Sie auch noch einen Blick auf die logarithmischen Linien, die ich im Silberpreischart eingezeichnet habe. Diese sind zwar etwas willkürlich, zeigen aber eine grobe mittlere Trendlinie (grün), sowie eine ungefähre obere und untere Begrenzung des Trendkorridors an. Die mittlere Linie erreicht noch in diesem Jahr die 25-Dollar-Marke und die rote Linie zeigt, dass ein Silberpreis von 50 USD nur eine starke Rally entfernt ist. Silber wird auf 50 Dollar je Unze steigen, möglicherweise im Jahr 2017.

Es ist also sinnvoll, Silbervorräte anzulegen. Papiergeld vergeht, doch Silber hat Bestand.


© GE Christenson
aka Deviant Investor


Der Artikel wurde am 25. Februar 2016 auf goldsilverworlds.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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