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Mike Maloney warnt vor "größtem Crash der Geschichte"

30.08.2016  |  Redaktion
Der Währungshistoriker und Edelmetallexperte Mike Maloney warnte kürzlich in einem Interview mit Peak Prosperity vor der gefährlichen Lage der globalen Finanzwirtschaft. Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken wird seiner Ansicht nach äußerst destruktive Konsequenzen haben, weil sich die Wirtschaft dadurch nicht wirklich stimulieren, sondern nur verzerren lasse.

Maloney erklärt, dass die Kaufkraft einer Währung einen gesellschaftlichen Konsens repräsentiert, der auf Vertrauen in die Stabilität dieser Währung basiert. Indem wir arbeiten gehen, tauschen wir Lebenszeit gegen Währung, weil wir uns darauf verlassen können, dass wir dafür Güter und Dienstleistungen erhalten - den wahren Reichtum einer Gesellschaft.

Die Zentralbanken, so Maloney, denken jedoch sie könnten Vermögen drucken, ohne dass zuvor produktive Arbeit hineingeflossen ist. Die bedeute jedoch nur, dass gleichzeitig Kaufkraft von anderen Währungseinheiten gestohlen wird. "Das ist Betrug", meint der Experte. "Sie stehlen Kaufkraft aus einigen Bereichen der Wirtschaft und transferieren sie in andere Bereiche, in denen dadurch Spekulationsblasen entstehen."

Maloney zufolge sind diese Blasen mittlerweile sowohl an den Aktien- und Anleihemärkten als auch an den Immobilienmärkten entstanden. "Uns steht eine höllische Krise bevor", warnt er. "Das ist der Gipfel. Wir haben den Höhepunkt der Blase überschritten und sie beginnt nun, in sich zusammenzufallen. Zuerst wird es nur ein wenig bergab gehen, doch dann folgt ein gewaltiger Crash."

Das erste Anzeichen für diese Entwicklung ist seiner Meinung nach der Preisverfall für Luxusimmobilien, den wir derzeit beobachten. Die Finanzkrise von 2008 sei verglichen mit der nächsten Krise nur ein kleines Schlagloch in der Fahrbahn gewesen. "In den kommenden Jahren werden Sie wahrscheinlich den größten Crash der Geschichte erleben", so der Währungsexperte.

Hier können Sie das Interview in voller Länge hören:



© Redaktion GoldSeiten.de



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