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Der DAX und seine 5.300 Punkte

21.11.2016  |  Robert Schröder
Die US-Wahlen sind medial abgehakt und nach dem ersten Schock, kehrt langsam wieder die "Normalität" zurück. Der DAX kann mit dieser politischen Entscheidung endlich die Jahresendrally beginnen und wieder an den Jahreshochs um 10.800 kratzen. Die ach so wichtige psychologische 11.000er Marke ist zum Greifen nahe. Doch was hat es mit den 5.300 auf sich? Droht nun doch ein großer Crash?

Die oben genannten 5.300 beziehen sich natürlich nicht auf den DAX Performance Index, sondern auf den "richtigen" DAX in Form des Kursindex. Weltweit gilt der Kursindex als etablierter Standard. Nur Deutschland tanzt hier aus der Reihe. Der DAX Kursindex ist der "reine"und "echte" DAX ohne Dividenden-Einberechnung und steht nun kurz vor einer sehr wichtigen Marke bzw. einem markanten Widerstand.

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Dieser lässt sich bis 2007/2008 zurückverfolgen und spielte auch schon 2014 drei Mal eine Rolle. Nun steht der DAX Kursindex wieder an dieser Schwelle. Nachdem diese Zone schon im April, August und Oktober deutlich abgelehnt wurde, wird ein nachhaltiger Ausbruch über die 5.300er Marke immer unwahrscheinlicher. Zumal sich auch hier ein spitz zulaufender Keil bildet, der an dieser charttechnisch wichtigen Stelle eher einen Ausbruch nach unten auf ca. 4.400/300, dort verläuft eine langfristige Unterstützungszone, andeutet.

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Dieses Szenario passt ja nun bestens zum DAX Performance-Index, an dem ich ja auch schon kein gutes Haar gelassen habe. Die steigende Keilstruktur seit Februar ist weiterhin in takt und nach Elliott Wave liegt der erste Teil der noch fehlenden Welle e schon hinter uns. Der DAX scheiterte in diesem Zusammenhang an der 10.800er Marke in Verbindung mit dem dort verlaufenden "Abwärtstrend".

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Kurzfristig besteht vielleicht noch etwas Korrekturpotenzial bis ca. 10.500/400. Ab dort sollte dann die zweite Phase der e-Welle einsetzen und den steigenden DAX-Keil bis 11.000/11.200 komplettieren. Der Bruch des "Abwärtstrends", neue Jahreshochs und ein Sprung zurück in den 11.000er Bereich sowie der Sprung in die 2016er-Gewinnzone wird dann medial sicher wieder ausgiebig gefeiert werden.

Doch schon heute deutet sich meiner Einschätzung nach charttechnisch an, dass die Stimmung sich nicht lange halten wird und schon bald wieder kippen könnte. Besonders der steigende Keil bei beidem DAX-Indices sollte nicht unterschätzt werden. Er deutet nur eine volatile Korrekturbewegung an, die uns fast das ganze laufende beschäftigt hat. 2017 könnte vor diesem Hintergrund ähnlich verlaufen wie 2016. Erst stark abwärts auf ca. 8.600 und ab dort dann wieder das ganze Spiel wieder zurück auf ca. 11.000 ...


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.




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