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Craton Capital legt neuen Rohstoff-Fonds auf

11.12.2008  |  Redaktion
  • Nachfrageeinbruch nur temporär
  • Angebotsseite reagiert unmittelbar mit Produktionskürzungen
  • Finanzmärkte werden Erholung vorweg nehmen

Johannesburg/Frankfurt, 11. Dezember 2008. Aus Sicht von Craton Capital, dem auf Edelmetalle und Rohstoffe spezialisierten Investmenthaus, ist genau jetzt die richtige Zeit einen neuen Rohstoff-Fonds aufzulegen. An den fundamentalen Dynamiken durch die Industrialisierung und Urbanisierung der Schwellenländer habe sich nichts geändert, der sekuläre Trend sei intakt und werde durch die Kreditkrise nur verlangsamt. "Das Marktumfeld wird schwierig bleiben aber die Korrektur bietet ungeahnte Einstiegsmöglichkeiten. Die beste Zeit ist bekanntlich, wenn sich niemand für Rohstoffaktien interessiert und die Preise so attraktiv wie selten zuvor sind," begründet Markus Bachmann, CEO und Fondsmanager von Craton Capital. Dabei muss der massive weltweite Konjunktureinbruch nach Meinung des Unternehmens durchaus als eine schwere Rezession eingestuft werden, die für die Realwirtschaft noch erhebliche Verwerfungen mit sich bringen und sehr schwierig werden wird.

Allerdings verzerre der extreme Nachfrageeinbruch im Oktober das Bild und sei eher als eine negative Blase einzuschätzen. Eine derartige Preiskorrektur streckt sich vergleichsweise über einen längeren Zeitraum von drei bis sieben Jahre hin. "In meinen Augen sind die Bewertungen als Folge der Korrektur im Rohstoffbereich weit über das Ziel hinausgeschossen," sagt Bachmann. Auf den massiven Preiseinbruch haben deshalb auch viele Bergbaubetriebe unmittelbar mit rigorosen Produktionskürzungen reagiert. Ausgaben für neue Bergbauprojekte im Volumen von mehr als 75 Milliarden USD wurden vertagt, neue Vorhaben werden mit mehrjähriger Verzögerung umgesetzt. "Die Kurse von Bergbauunternehmen mit soliden Bilanzen sind so niedrig wie seit vielen vielen Jahren nicht mehr," sagt Bachmann.


Rohstoffnachfrage auf niedrigem Niveau bleibt

Auch bei einer Verlangsamung der Konjunktur in den Schwellenländern sowie im Rahmen der angekündigten enormen Konjunkturprogramme und Investitionen in Infrastrukturprojekte werden immer Rohstoffe benötigt. Nach der Marktkorrektur ist die Preisbildung wieder eine Funktion von Angebot und Nachfrage. Wenn das Angebot stärker sinkt als die Nachfrage, besteht auch in einem rezessionären Umfeld die Möglichkeit einer Bodenbildung und Preissteigerung. "Das Gleichgewicht der Rohstoffpreise müsste trotz der gegenwärtigen Rezession höher sein. Wenn die Rohstoffpreise so bleiben, werden dies einige Unternehmen nicht überleben. Hingegen Unternehmen, die in der Krise noch Geld verdienen, werden auch morgen noch existieren. Es besteht vielmehr das Risiko, dass die eingeleiteten Produktionskürzungen zu rasch und zu signifikant umgesetzt werden und somit die Preise ab Ende des ersten Quartals wieder zu steigen beginnen, vielleicht sogar schon früher," sagt Bachmann.

Hinzu käme, dass im historischen Vergleich die Lagerbestände bei den meisten Rohstoffen noch immer relativ niedrige Werte zeigten. Angesichts der immensen wirtschaftlichen Stimulierung rechnet Craton Capital damit, dass diese zuerst auf den Rohstoffmärkten Wirkung zeigen wird.

Dabei ist die Entwicklung der Realwirtschaft von der auf den Finanzmärkten zu unterscheiden. Die Finanzmärkte haben mit der empfindlichen Preiskorrektur die lange andauernde schwere Rezession bereits vorweg genommen und inzwischen eingepreist. Erste Anzeichen, dass die Konjunkturprogramme der Regierungen wirken könnten, zeigen deshalb auch wieder zuerst die Aktienmärkte, die in der Vergangenheit den stärksten Hinweis auf eine Konjunkturwende vorwegnahmen. Man geht in der Regel von einer zeitlichen Verzögerung von etwa sechs Monaten aus. So wurden historisch in der zweiten Hälfte einer Rezession die größten Gewinne an der Börse gemacht.

Bei den ersten Wiederbelebungsanzeichen, sollten allein aufgrund der Angebotsbeschränkung die Rohstoffpreise wieder anziehen und somit die Kurse der Bergbauunternehmen ebenfalls steigen. ‚Hier wollen wir frühzeitig dabei sein und die extrem günstigen Preise nutzen. Natürlich erfordert das Mut, aber bei diesen Kursniveaus sind weitere massive Rückschläge eher unwahrscheinlich,’ begründet Doug Ellish, einer der Gründer von Craton Capital die Fondsauflage.

Anlageuniversum des UCITS III-Fonds ist der gesamte Rohstoffsektor, das heißt Minen, Metalle und Materialien, Energie und Strom, Agrar, Infrastruktur, Chemie, Papier und Forstwirtschaft. Investiert wird nur in börsengelistete Unternehmen, die am Markt langjährig etabliert sind, ein solides Geschäftsmodell und gesunde Bilanzen vorweisen sowie in Rohstoffe, die einen hohen Ertrag bei anziehender Nachfrage versprechen. Der Fonds ist zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland berechtigt, täglich handelbar und kann über die meisten Fondsplattformen gezeichnet werden.


Fondsinformationen:

Name: Craton Capital Global Resources Fund
Fondsstruktur: UCITS III
Auflage: 01.12. 2008
ISIN: LI0043890743
WKN: A0RDE7
Bloomberg: CRGRESA LE
Reuters RIC: 4389074X.CHE
Lipper: LP65144010

Benchmark:
25% MSCI World Metals and Mining Index, 25% MSCI World Energy Index
25% MSCI World Materials Index, 25% Dow Jones AIG Commodity Index

Ausgabeaufschlag: max. 5%
Management fee: 1,6% p.a.
Performance fee: 10% über Vergleichsindex mit High Watermark

Täglich handelbar

Zum Vertrieb berechtigt in England, Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Schweiz




Kontakt:

Jutta Funck; Tel: +49 (0) 6103 72514; funck@ffconsult.de
Markus Bachmann; Tel. +27 11 771 6261; Markus.Bachmann@cratoncapital.com




Hintergrundinformationen

Das auf Rohstoffe und Edelmetalle spezialisierte Investmenthaus Craton Capital wurde im Jahr 2003 gegründet. Das Unternehmen operiert aus Johannesburg, Südafrika und ist in England, der Schweiz und Deutschland präsent. Der Hauptsitz in Johannesburg ist in unmittelbarer Nähe eines der größten Rohstoffgürtel der Welt. Dieser Standort verschafft der Gesellschaft einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bei der Bewertung von Unternehmen aus dem Rohstoffsektor.

Craton Capital verfolgt einen klaren Value-Ansatz. Neben gründlichen und umfassenden Bewertungen der Unternehmen, der Rohstoffpreise und ihrer bestimmenden Faktoren setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus "bottom-up"und "top-down" Analyse. Eine der Stärken des Unternehmens ist es unterbewertete Minenwerte zu identifizieren, die vom Markt häufig ignoriert werden. Das achtköpfige Investment-Team besteht aus Geologen mit langjähriger Bergbau-Erfahrung sowie Analysten und Fondsmanagern mit fundierten, ökonomischen Kenntnissen und bewiesener Erfolgsbilanz. Besonderen Schwerpunkt legt Craton Capital auf die fundamentale Unternehmensanalyse, ein striktes Risikomanagement und unabhängige Kontrollprozesse.

www.cratoncapital.com



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