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Finanzmärkte: Warnzeichen werden konsequent ignoriert

09.07.2017  |  Mack & Weise
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Finanzmärkte:

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Die Hausse an den Aktienmärkten nährt weiter die Hausse und entsprechend fällt die Volatilität auf immer neue historische Tiefs. Wie schon vor dem Platzen der Internetblase oder vor der letzten Finanzkrise ist man sich nach acht Jahren Dauer-Hausse immer sicherer, dass "dieses Mal alles anders sei". Die sich zuletzt häufenden Warnzeichen werden konsequent ignoriert, auch "dank" einer von ihrem Wirken völlig euphorisierten US-Fed-Chefin Yellen.

Obwohl die nicht überwundene Finanzkrise den Notenbankern immer noch alles abfordert, verkündete die Fed-Chefin, dass eine "nächste Finanzkrise" zwar nicht kategorisch auszuschließen sei, trotzdem sei sie sich aber sicher, dass eine solche "zu unseren Lebzeiten nicht mehr passieren" wird.

Möge die mit ihrer spitzen (Zins-)Nadel gerade die Widerstandskraft der zahlreichen und zugleich größten Finanzblasen der Geschichte testende Frau Yellen recht behalten, doch die US-Zins- und Krisengeschichte verrät, dass auch für die Fed nur eines gelten wird: Dieses Mal ist nichts anders!


Fondsmanager-Kommentar:

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Im ersten Halbjahr verzeichneten die Edelmetalle eine volatile Seitwärtsbewegung, wobei die hochvolumigen manipulativen COMEX-Derivate-Attacken auf den Goldpreis, zuletzt wieder am 26. Juni mit einem blitzartigen 54t-Räumungsverkauf, gehäuft zu beobachten waren.

Wenn man aber bedenkt, dass die Notenbanken seit 2009 einerseits wieder Nettokäufer des Edelmetalls sind, und sie andererseits in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zur Stützung des offenkundig immer akuter wackelnden Finanzsystems beispiellose 1.500 Mrd. USD (!) an neuem Zentralbankgeld erschaffen mussten, dann offenbart sich für jedermann darin eine völlig aus den Fugen geratene Finanzwelt, in der die Geldmetalle Gold und Silber die ultimative Versicherung repräsentieren.

Da die langfristigen Trends einen engen Zusammenhang zwischen Geldvermehrung und Goldpreisentwicklung aufzeigen, sind Kursziele von 3.000 USD (und mehr) für das Edelmetall keinesfalls als utopisch anzusehen.


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