Gold
24.01.2025 | Hannes Huster


Erstaunlich bleibt die Zurückhaltung der Anleger bei den Goldaktien. Ich mache das Geschäft nun schon gut 19 Jahre und ich kann mich an keine Phase erinnern, in der ein Rekordgoldpreis derart von den Minen ignoriert wurde.
Ich will Sie nicht schon wieder mit meinen Bewertungsübersichten aus dem Depot langweilen. Doch schauen wir einmal, was die Banken sagen. Die kanadische Scotiabank hat jüngst ermittelt, dass kein einziger der Senior-Goldproduzenten mit einem Premium zum Goldpreis gehandelt wird.
Die Abschläge im historischen Vergleich sind massiv. Sie beginnen beim aktuellen Marktliebling Agnico Eagle, bei dem der Markt "nur" 13% Abschlag einpreist. Newmont als größter Produzent der Welt hat einen Abschlag von 24%, wird aber im Durschnitt mit 2% Aufschlag gehandelt:

Selbst die Senior-Produzenten werden massiv unter ihren historischen Durchschnittsbewertungen gehandelt und das bei einem Goldpreis in der Nähe des Allzeithochs. Würden diese Papiere nur im Bereich der historischen Durchschnitte gehandelt, müssten sie sehr deutlich ansteigen und wären dann immer noch nicht ansatzweise zu teuer!
© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"
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