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Der kommende Crash wird das Silberangebot vernichten

14.08.2015  |  Steve St. Angelo
Dem Markt ist es noch nicht bewusst, doch der bevorstehende Zusammenbruch der globalen Aktien- und Anleihenmärkte wird das weltweite Silberangebot vollkommen auslöschen. Die Mainstream-Investoren werden unglücklicherweise erst dann erkennen, wie wertvoll der Besitz von physischem Silber ist.

Die Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten und die niedrigen Silberpreise haben erfahrene Edelmetallinvestoren dazu bewegt, Rekordmengen an Silber zu erwerben. Doch auch eine große Zahl an neuen Teilnehmern, die erstmals Gold oder Silber kaufen, strömt an den Markt. Das Unternehmen Money Metals Exchange, das Edelmetallmünzen und -barren über das Internet vertreibt, konnte beispielsweise nach eigenen Angaben in den 45 Tagen zwischen 16. Juni und 31. Juli eine Zunahme von 365% bei den Erstkäufern registrieren.

Der sprunghafte Anstieg der Silberkäufe in der letzten Zeit hat ein gewaltiges Loch in die Bestände des Einzelhandels gerissen und beeinflusst mittlerweile auch den Großhandelsmarkt. So wurden aus den Lagerbeständen COMEX heute wieder 1 Mio. Unzen Silber abgehoben!

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Aus dem CNT Depository, wo die an der COMEX gehandelten Edelmetalle gelagert werden, wurden 1,28 Mio. Unzen aus der Kategorie "Eligible" abgehoben. Wenn wir diese Summe mit den anderen kleineren Abhebungen und den neuen Einlagen in Höhe von 443.807 Unzen verrechnen, erhalten wir den Nettobetrag des von der COMEX abgezogenen Silbers: 958.531 Unzen. Da wurde also an einem einzigen Tag so ganz nebenbei wieder fast eine Million Unzen Silber abgehoben.

Die USGS hatte derweil wieder neue Daten zu den Silberimporten der USA veröffentlicht. Demnach beliefen sich die Einfuhren im Mai auf 475 Tonnen. Wenn wir die Zahlen aus allen Monaten von Januar bis Mai addieren, dann ergibt sich die enorme Summe von 2.510 Tonnen bzw. 81 Mio. Unzen.

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Wie Sie sehen, fielen die Silbereinfuhren der Vereinigten Staaten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres damit um 523 Tonnen höher aus als im selben Zeitraum 2014, als es noch 1.987 Tonnen waren. Verglichen mit vergangenem Jahr sind sie also bisher um 26% gestiegen und werden in diesem Jahr insgesamt voraussichtlich die 6.000-Tonnen-Marke überschreiten. Das ist nach wie vor überraschend, weil die Silbernachfrage am US-amerikanischen Markt 2015 wahrscheinlich geringer ausfällt als im letzten Jahr.


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