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Gold: Selbst Bullenmärkte erleben Korrekturen

11.10.2016  |  Gary Savage
Die Menschen sind von Natur aus absolut vorhersehbar. Ich habe das schon Dutzende Male gesehen. Bei jedem einzelnen Zwischenzyklustief beginnen die Trader zu zweifeln. Egal wie stark die bullischen Signale sind, wenn es zu einer Korrektur kommt, finden - oder erfinden - die Trader Gründe dafür, warum der Bärenmarkt weiterhin intakt ist oder ein neuer Bärenmarkt beginnt.

Liebe Leute, Bullenmärkte müssen Korrekturen haben. Sie zeigen nicht das Ende des Bullen an, es handelt sich lediglich um Gewinnmitnahmen, wenn der Preis zu stark über den Durchschnitt gestiegen oder wenn die Stimmung zu bullisch geworden ist.

Vor einigen Monaten habe ich gewarnt, dass die Metalle entweder korrigieren oder eine Weile seitwärts handeln müssten, da der gesamte Sektor einfach zu weit über dem 200-tägigen Durchschnitt lag. Wie sich herausgestellt hat, ist beides passiert. Es kam für drei Monate zu einem Handel seitwärts und dann noch zu einer Korrektur.

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Dies ist allerdings nicht das Ende der Rallye. Die Metalle hatten einfach nur Gewinnmitnahmen nötig, um die Stimmung nach der Babybullenrallye zu reinigen. Die Rallye führte zu einem Anstieg der Bergbauaktien um 180% (siehe HUI-Chart oben). Ernsthaft, nach einer solch großen Rallye muss es eine Korrektur geben.

Gold ist auch genug gestiegen, um seine Bärenmarkttrendlinie zu testen. Wenig überraschend konnte diese nicht beim ersten Versuch durchbrochen werden. Im langfristigen Chart unten kann man erkennen, dass Gold sich einfach nur zurückhält, um wieder zu Atem zu kommen. Es passiert nichts Ungewöhnliches. Sobald die Korrektur vorbei ist, wird Gold erneut Anlauf auf diese Trendlinie nehmen, und dieses Mal wird es sie durchbrechen.

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Wir nähern uns nun dem Ende der Korrektur. Die Stimmung hat sich gewandelt. Der 200-tägige gleitende Durchschnitt hatte die Chance, sich an den Preis anzupassen, und Gold sollte nun für die nächste Aufwärtsbewegung in diesem neuen Bullenmarkt bereit sein.

Wie ich schon früher gesagt habe, dauert die Blutbad-Phase einer mittleren Korrektur üblicherweise 4-7 Tage. Freitag war Tag vier. Wenn sich nach den Jobzahlen vom Freitag kein Boden gebildet hat, dann würde ich sagen, dass sich dieser bis Mittwoch bilden wird.

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Wenn wir einen bestätigten Boden haben, wird Gold seinen A-Wellen-Fortschritt fortsetzen. A-Wellen sind in der Regel ziemlich explosiv und können das Hoch der vorherigen C-Welle testen, verzeichnen in der Regel aber keine neuen Hochs.

Ich wage die Vermutung, dass diese A-Welle mindestens bis auf 1.550 $ steigen wird, bevor sie ihr Hoch erreicht. Sie könnte sogar in die Nähe eines Tests der Allzeithochs kommen, da beim Dollar nächsten Sommer ein 3-Jahres-Zyklustief fällig ist.

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Lassen Sie sich von der Korrektur nicht aus Ihren Positionen treiben bzw. davon abhalten, bei fallenden Preisen zu kaufen. Dies ist ein Bullenmarkt und in Bullenmärkten kommt es von Natur aus zu Korrekturen.

Ich sollte noch erwähnen, dass diese Korrektur das Jahreszyklustief ist. Jahreszyklustiefs sind die schlimmsten Korrekturen des Jahres... doch nach ihrem Ende kommt es auch zu den stärksten Rallyes. Das Jahreszyklustief im Dezember vergangenen Jahres führte zu einer 180%-Rallye der Bergbauaktien.


© Gary Savage


Dieser Artikel wurde am 10. Oktober 2016 auf investing.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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