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Amerikas schlimmster Albtraum und die unvermeidlichen Folgen für Ihr Geld!

14.09.2018  |  Uli Pfauntsch
Als Investor sollten Sie vor allem auf eine Entwicklung vorbereitet sein - die des Dollars! Denn der Dollar ist die wichtigste Währung der Welt. Bewegt sich der Dollar, ist alles betroffen - von Aktien über Anleihen und Immobilien.

Bedeutsame Bewegungen im Dollar beeinflussen insbesondere die Rohstoff- und Edelmetallpreise. Der Grund ist, dass sämtliche wichtigen Rohstoffe, inklusive Öl und Gold, in Dollar gehandelt werden. Steigt der Dollar, fallen die Rohstoffpreise. Fällt der Dollar, passiert das Gegenteil - die Preise steigen.

Zwischen 2002 und 2008, als die Emerging Markets boomten, fiel der Dollar-Index um 41 Prozent. Der S&P Rohstoffindex (GNX), der die Preise der wichtigsten Rohstoffe abbildet, stiegt im selben Zeitraum um 449 Prozent. Es war eine großartige Zeit, um Rohstoffe und Minenwerte zu besitzen.

Dann, in 2008, erschütterte die globale Finanzkrise die Märkte. Die Rohstoffpreise erreichten ihr Top und der Bärenmarkt im Dollar endete. Über die nächsten neun Jahre stieg der Dollar-Index um 44 Prozent. Diese Dollar-Stärke sorgte für starken Gegenwind bei den Rohstoffen, die im gleichen Zeitraum um 55 Prozent sanken.


Historisch einmalige Umstände bei Gold + Dollar!

"Handelskriege sind gut und leicht zu gewinnen". Dass die Aktienmärkte die Meinung von Trump zu teilen scheinen, zeigt der Vergleich zwischen USA und China. Während der Shanghai Composite über die letzten 12 Monate mit einem Minus von mehr als 21% in den Bärenmarkt taumelte, legte der S&P 500 über denselben Zeitraum rund 15% zu und notiert nahe Rekordhoch.

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Natürlich kommt diese Behauptung von Trump auch den Dollar-Bullen entgegen. Von April bis zum am 15. August erreichten Jahreshoch, kletterte der Dollar-Index rund 10 Prozent nach oben. Der Goldpreis verhält sich exakt spiegelbildlich und rutschte im gleichen Zeitraum knapp 15% ab.

Inzwischen hat die Positionierung der Spekulanten historische Ausmaße erreicht. "Long Dollar" ist der meist überlaufene Trade der Finanzwelt, nach "Long FAANG", der Abkürzung für die überteuerten Tech-Highflyer Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google.

Im Gold erleben wir das exakte Gegenteil: Die spekulative Short-Position ist mehr als neun Wochen in Folge angeschwollen und hat nun die höchste negative Gold-Positionierung in der Geschichte der COT-Daten erreicht. Versursacht wurde der Rückgang im Goldpreis vor allem durch gehebelte Shorts wie Hedgefonds, die ihre spekulativen Positionen erhöht haben. Und noch etwas ist höchst ungewöhnlich: Wenn wir auf die Positionen der Commercials blicken, waren diese mit +11.000 Kontrakten (Futures + Optionen) long. Das letzte Mal, als die Commercials long waren, war Mitte 2001, dem Tiefpunkt eines 20-jährigen Bärenmarktes.

Warum ist das alles so wichtig: Weil die Commercials (das Smart-Money) stets richtig liegen und die Spekulanten (das dumme Geld) stets falsch liegen. Das dumme Geld folgt der Stimmung und dem Trend, während das Smart-Money Gewinne am Hochpunkt sichert und zu Tiefstkursen kauft.


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