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Gold - Dies war der erste Streich …

24.03.2020  |  Robert Schröder
Die Corona-Krise und die sozialen, gesellschaftlichen und besonders die wirtschaftlichen Folgen haben sich bisher nicht positiv auf den Goldpreis ausgewirkt. Fast parallel zu den Aktienmärkten sind die Kurse im März um fast 15 Prozent auf fast 1.450 USD am 16. März eingebrochen. Erst mit der Ankündigung der FED weitere geldpolitische Hilfspakete für die US-Wirtschaft zu schnüren, ging es wieder um schnelle 100 USD nach oben. Doch diese Bewegung könnte sich als Strohfeuer erweisen …

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Nach der letzten Analyse vom 16. März "Ist Gold kaputt?" wurde beschrieben und charttechnisch dargestellt, dass Gold bereits den Aufwärtstrend bzw. Trendkanal seit August 2018 nach unten verlassen hat. Es war an diesem Tag jedoch nicht ganz klar, wie weitergehen würde. Jetzt, nachdem bereits mit den jüngsten Tiefs die letzte Aufwärtsbewegung ab der Welle 4 im November 2019 nahezu vollständig abverkauft wurde, wird immer deutlicher, dass Gold auf absehbare Zeit (vermutlich nicht mehr in diesem Jahr) nicht mehr über 1.700 USD steigen wird.

Wie im Tages-Chart skizziert ist jetzt ein Kursanstieg möglich. Das allerdings lediglich im Rahmen einen Erholungs- bzw. Korrekturwelle B. Diese kann den Goldpreis in den nächsten Wochen bis etwa in das Frühjahr hinein auf ca. 1.600/10 USD hieven.

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In diesem Bereich sollten Gold-Anleger jedoch äußerste Vorsicht walten lassen. Denn es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine zweite Abwärtswelle C (einen zweiten Streich) geben, die nochmals am Nervenkostüm aller Goldbugs rütteln wird.

Da Gold sich bisher ganz gut an den allseits unbeliebten Fahrplan für das Jahr 2020 gehalten hat, ist davon auszugehen, dass das Kursziel von etwa 1.347 USD schon irgendwann im Sommer erreicht werden. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist: Unter 1.400 USD, auf dem 61,8% Fibonacci-Korrektur-Retracement sowie auf der grünen Unterstützungszone könnte sich Gold wieder fangen und Schwung für eine neue Aufwärtsbewegung nehmen. Dazu allerdings erst mehr, wenn sich diese konkret andeutet.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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