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Sklavenstaat Europa - Vorzeigeobjekt im US-Finanzkalifat (Teil 3)

24.04.2015  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
"Der Dollar ist böse"

Den Eigen- und Starsinn der Gnome im globalen Dollar-Imperium aber, ganz besonders der europäischen, gilt es zu brechen. Widerborstigkeiten können unmöglich geduldet werden, sonst verbreiten sie sich wie eine Virusepidemie. Wo kämen wir denn da hin? Der Sitz auf dem Welt-Finanzthron wäre je ernsthaft in Gefahr und am Ende müssten die Europäer noch Totenwache für den Greenback halten.

So sagte beispielsweise ein Abgeordneter der Duma in Moskau (diese Hauptstadt zählt sich zu "Europa") vor laufenden TV-Kameras der Weltpresse im Brustton der vollen Überzeugung: "Der Dollar ist böse"! Je mehr man sich mit den Machenschaften der Dollar-Eliten auch nur etwas beschäftigt, desto stärker wächst die rein gefühlsmäßige Überzeugung, dass dieses Duma-Mitglied vielleicht sogar Recht haben könnte.


Bürger von Oberbanausien

Sollte die Masse der Europäer noch rechtzeitig ihre Schnarchorgie beenden, sich Augen reibend von der stark durchgelegenen EU-Matratze ächzend erheben, und zielgerichtet Widerstand gegen die transatlantischen Zwingherren leisten, was würde geschehen? Eine ganze Ereigniskette käme in Gang.

Zum einen verlören gewisse Politikerinnen nicht nur ihre großzügig indexierten Pensionen, sondern sie würden nicht einmal mehr Absatz auf dem modernen Markt für Gebrauchtfrauenhandel finden. Zum anderen setzte sich in Wirtschaft und Politik die im Grunde einfache und logische Erkenntnis durch, dass das künftige Europa ohne Russland den Weg zu einer harmonischen Einheit niemals finden kann. Doch begreifen das die Bürger? Vielleicht setzen deren Kräfte der Vernunft doch wieder ruckhaft ein?

Bisher konnte man folgenden Predigttext noch so überzeugend vortragen:

"Hochverehrte Bürgerschaft. Wir alle wissen, dass der finale Crash des Finanzsystems unvermeidlich ist, Also, lasst uns sinnvolle Vorbereitungen treffen: Raus aus Papier, rein in Sachwerte, insbesondere in Gold und Silber. Bedeutet Euch die Sicherheit Eurer Familien und der Euch Anvertrauten denn nichts? Wenn nein, wird man Euch demnächst verächtlich Bürger von Oberbanausien nennen."

Doch von wenigen Ausnahmen abgesehen, hielten sich eben diese Bürger während dieser Ermahnung gewaltsam und krampfhaft mit beiden Händen minutenlang die Ohren zu und sangen hierbei laut und monoton: "La li la li la li la li la ..." , was selbst bei ungünstigem Wind bis Hinterbanausien zu hören war. Die Ohrenblockade brach ab, bis diese - nach Meinung der Ermahnten - geistig schwer kranken Verschwörungstheoretiker - endlich aufhörten, von Gold und Silber zu phantasieren. Sie sind einfach lästig und stören die Komfortzone.

Doch: Wer nicht hören will, muss später fühlen.

Die Massenerscheinung der Realitätsverweigerung ist aber genau, was die herrschenden Eliten wollen und planen. Die streng kontrollierten Massenmedien tun dabei ihr bestes, um diesen Effekt und Trend nach Kräften zu verstärken. Herdentrieb und Staatsgläubigkeit helfen ihnen dabei.


Wachsende Verluste in Europas Wirtschaft und "wahre Freundschaft" der US-Finanzkalifen

Konfrontation oder gar Krieg schadet allen Parteien und das nicht nur in Deutschland. Frankreich beispielsweise verlor gerade einen Multi-Milliarden-Deal und sitzt auf seinem für Moskau gebauten Hubschrauber-Träger fest. Das riesige Super-Gebilde kann auch nicht ersatzweise an andere Nationen oder Interessenten verkauft werden, da alles präzise und perfekt auf Größe, Eigenschaften und Charakteristiken russischer Helikopter abgestimmt und konzipiert wurde. Anderen Russland-Geschäften erging es nicht besser.

Was Wunder, dass Frankreichs Staatschef öffentlich verkündete, dass man auf Russland zugehen müsse und die Sanktionen ganz Westeuropa schaden würden. Doch da kam eben mal die kleine HEPDO-Affäre. Die Gerüchte, dass dies eine vom CIA organisierte Aktion gewesen sei, wollen nicht verstummen, wenngleich eine Reihe von handfesten Beweisen unterdrückt wurde.

Und schon kroch der Oberchef in Paris brav in sein Körbchen, leckte die transatlantischen Pfötchen, schlürfte frustriert große Mengen von Hollandaise, drehte sich um 180°, und war über Nacht zum Sanktionsbefürworter geworden. Ähnliche Situationen mit hohen Verlusten von Industrie und Handel werden aus Berlin und anderen Hauptstädten gemeldet. Sogar der Weltriese EXXON verlor unlängst als Folge der Russland-Sanktionen über eine Milliarde Dollar, was selbst für den größten Konzern der Welt kein Taschengeld darstellt.

Dies alles nützt vor allem wem? Nun, den Dollar-Offizieren eines fernen Kontinentes und der Erhaltung ihrer globalen Dominanz mit Hilfe ihres Militärapparates, die mit endlosen Kriegen aufrechterhalten wird. Wie schon angedeutet: Allein seit 1945 haben die USA 23 Kriege vom Zaun gebrochen, unter schwerer Verletzung des Völkerrechts. In mehr als 135 (manche sprechen von 150) Ländern der Welt finden sich amerikanische Uniformen - sprich: Besatzer.

Bezahlt wird dieses monströse Militärgebilde ( bei weitem das größte der Welt), wie auch der Großteil aller US-Importe, mit Bergen täglich frisch gedruckter grünlicher Papierchen. Auf diesen steht, selbst für Sehbehinderte relativ gut erkennbar, das Zauberwort "Dollar", dessen Massenproduktion nur ein paar Cents kostet. Dieserart erhält Amerika im Wesentlichen von den dummen Ausländern im Rahmen eines völlig pervertierten "Außenhandels" so gut wie alles umsonst.

Alles was man für diesen Megabetrug braucht sind keine realen Waren und Exportgüter in fairen Austausch mit dem Ausland, sondern nur gegen Heißlauf gesicherte Druckerpressen. Nahezu kostenlos produzierte grünliche Scheinchen gegen echte Güter oder reale Dienstleistungen, die das Ausland treu und brav liefert. Das Paradies war nie näher, doch: Die Bibel wusste es schon: Kein Paradies ohne Schlange.

Immer mehr Länder durchschauen diesen Betrug und versuchen sich aus dem Würgegriff der Dollarfaust zu befreien.

Zum Entsetzen Washingtons stellen in zunehmendem Maße andere Währungen, Barter-Tausch-Prozesse oder auch Gold (Iran-China) das neue, völlig entdollarisierte Handwerkszeug dar.

Und ganz nebenbei bemerkt, der Handel zwischen USA und Russland hat sich seit Einführung der Sanktionen, die den Westeuropäern aufgezwungen wurden, in etwa verdoppelt (zugegebenermaßen von sehr niedrigem Niveau aus).

Die US-Konzerne sind also bestrebt, die der europäischen Wirtschaft per Sanktionszwang entgangenen Geschäfte und Gewinne soweit wie irgend möglich für sich selbst zu sichern. So etwas sind natürlich typische Kennzeichen wahrer Freundschaft. Man haut die Verbündeten kräftig in die Pfanne, hält die hörigen Medien still, und außer Zähneknirschen aus Richtung der europäischen "Freunde" (und sogar aus den eigenen Reihen, wie z. B. der EXXON-Chefetage) ist nichts mehr zu vernehmen.


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