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Während die Welt zwischen 2 Übeln wählen muss, wird der Goldpreis steigen

03.02.2018  |  Egon von Greyerz
Die Welt steht nun zwischen Skylla und Charybdis bzw. zwischen zwei Übeln. Dies bedeutet, dass es keine Lösung oder positive Weiterentwicklung des jetzigen Zustands der Weltwirtschaft geben kann. Skylla, das sechsköpfige Monster ist das eine Übel, während Charybdis der Wasserstrudel bzw. das schwarzes Loch das andere Übel ist.


Die Wahl zwischen Skylla und Charybdis

Open in new windowSeit 2006-2009 glauben Regierungen und Zentralbanken, dass sie einfach auf der Strasse von Messina zwischen Skylla und Charybdis durchgeschlüpft sind - aber leider haben sie sich getäuscht.

Die Welt versucht immer noch verzweifelt, diesen unmöglichen Pfad zu finden, der uns in Sicherheit bringen würde. Durch Gelddrucken ohne Ende und als Folge davon der Verdoppelung der weltweiten Schulden hat sich ein grundsätzlicher Eindruck in den Köpfen der Menschen festgesetzt, dass die Welt die Gefahrenzone umschifft hat. Leider ist dies nicht der Fall. Wir sind immer noch in sehr gefährlichem Fahrwasser.

Werden wir von Skylla verschlungen und erleiden wir als Folge davon schweren Schaden für die Weltwirtschaft über Jahre oder Jahrzehnte hinaus? Oder werden wir Pech haben und geraten in den Sog des Charybdis? Hoffen wir es nicht, denn dies würde das Ende der uns heute bekannten Welt bedeuten.

In der griechischen Mythologie schaffte es Odysseus gemäss Homer, an Skylla vorbeizukommen. Anstatt sein ganzes Schiff und die gesamte Crew an Charybdis zu verlieren, verlor Odysseus nur ein paar Leute und nicht alles. Hoffentlich wird die Welt ähnlich viel Glück haben.

Letzte Woche habe ich die unvermeidlichen Trends besprochen, die die Welt im Jahr 2018 sehen wird - ein finales “Hurra” für Aktien, ein fallender US Dollar, steigende Zinsen und höhere Gold- und Silberpreise, sowie höhere Rohstoffpreise. Nun, nur eine Woche später passiert dies alles.

Aber dies ist nur der Anfang. Wir tauchen nun in eine Phase ein, in der Regierungen und Zentralbanken völlig die Kontrolle verlieren werden und ihre Manipulationen scheitern werden.

Schon lange habe ich gesagt, dass die Naturgesetze weiterhin gelten und die jahrzehntelange Markt-Manipulation scheitern wird.

Letzte Woche habe ich etwas erlebt, das die Kraft der Naturgesetze eindrücklich untermauert hat. Es entsprach einer Kraft, die so stark war, dass sobald losgebrochen, sie keine Regierung oder Zentralbank stoppen könnte. Egal mit wie viel Fake News, Billionen gedrucktem Geld oder Marktmanipulation sie sich dem Problem entgegenstemmen würden.


Eine unhaltbare Lawine wird die Welt überrollen

Open in new windowLetztes Wochenende war ich in den Schweizer Alpen in dem Dorf Zermatt am Fusse des berühmten Matterhorn. Während mehrerer Tage fiel ununterbrochen Schnee, so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Schnee blockierte den Zugang zum Dorf sowohl per Zug als auch per Auto für mehrere Tage. Die Kraft dieser Lawine war von einer Grössenordnung, dass sie alles, was sich ihr in den Weg stellte zerstörte.

Genau dies werden die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte in den kommenden Jahren erleben. Die meisten Lawinen brechen plötzlich los aufgrund immer grösser werdenden Schneemassen. Letztlich löst die letzte Schneeflocke und das Gewicht des Schnees die Lawine aus. Gelddrucken, Falschnachrichten und Regierungsmanipulation haben kurzzeitig die Naturgesetze beiseitegeschoben, aber letztlich wird die Wahrheit gewinnen. Die Kraft der kommenden finanziellen Lawine wird ähnlich der von Zermatt sein. Sie ist so stark, dass alles unterwegs zerstört wird. Keine menschliche Intervention kann sie stoppen. Am Ende dieses Artikels ist ein Link, der die Lawine in Zermatt zeigt.


Die Naturgesetze behalten Gültigkeit

Die Wahrheit ist, dass es eine manipulative Elite geschafft hat, die Naturgesetze von Ebbe und Flut völlig auszuhebeln. Es gibt normale Zyklen in der Natur, die sich gleichmässig zwischen Höhen und Tiefen hin und herbewegen. Solche Zyklen sind selbstregulierend ohne menschlichen Eingriff oder Manipulation. Aber es gab Zeiten in der Geschichte, in denen der Mensch Gott spielen wollte und die Naturgesetze übergehen wollte.

Dies ist etwas, was die Welt über die letzten 100 Jahre erlebt hat - mit einer Elite, die in die Gesetze von Angebot und Nachfrage eingriffen, indem sie die Wirtschaft und die Finanzmärkte manipulierten. Sie haben dies geschickt während eines Jahrhunderts getan ohne die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen.

In den nächsten wenigen Jahren wird die Welt das Nachspiel dieses katastrophalen Missmanagements der Weltwirtschaft erleben, welches uns die Regierungen und die Elite auferlegt haben.

Wir stehen nun an einem Punkt an dem Lügen, Gelddrucken, künstliche Zinssätze oder jegliche andere Form der Manipulation keinen Effekt mehr haben wird. Die schiere Kraft der Lawine wird alles, das sich ihr in den Weg stellt, zermalmen, sie wird das Finanzsystem pulverisieren, die Aktienmärkte, die Anleihenmärkte sowie alle Märkte, die von dieser betrügerischen Elite inflationiert wurden. Das heisst entweder werden die Banken pleitegehen oder das Geld wird aufgrund masslosem Gelddrucken wertlos sein.

Aktien werden 90% oder mehr in Nominalwerten verlieren, Anleihen werden wertlos, Sozialsysteme werden nicht existieren, Pensionen werden ausgelöscht werden und Werte von Immobilien werden 75% bis 90% in Nominalwerten fallen.

So sieht die Grössenordnung der Lawine aus, die die Welt wahrscheinlich in den nächsten Jahre zu sehen bekommt. Könnte ich falschliegen? Ich hoffe, es ist so. Aber leider fürchte ich, dass ich im Recht bin. Die einzige Frage, ist, ob es Regierungen und Zentralbanken noch für ein paar Jahre herauszögern können oder ob diesmal die Kraft der Lawine zu stark ist.


Die weltweiten Schulden und die Asset-Blasen werden implodieren

Eines ist sicher: Die weltweiten Schulden von 240 Billionen US Dollar, die ungedeckten Verbindlichkeiten von 250 Billionen Dollar und die Derivate von 1.5 Billiarden, was totalen Verbindlichkeiten von 2 Billiarden Dollar bedeutet, können nie zurückbezahlt werden. Egal, wie es letztlich passieren wird und wie lange es auch dauert, die Schulden müssen eliminiert werden.


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