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DAX und Dow: Jetzt kommt der ganz große Crash! Ganz sicher!

12.02.2018  |  Robert Schröder
Der Ausverkauf an den Börsen bei DAX & Co. in der letzten Woche hat viele Anleger und auch Profis eiskalt erwischt. Außer natürlich diejenigen, die bereits seit Jahren in regelmäßigen Abständen gebetsmühlenartig vor dem ganz großen Crash warnen. Jetzt ist aber ihre Chance und ihre Zeit gekommen! Gestiegene Zinsen bzw. die Zins-Sorgen waren das bestimmende Thema in der letzten Woche.

Doch es gibt auch Stimmen, wie zum Beispiel die von Herrn Stefan Bielmeier von der DZ Bank, die das Ganze eher nüchtern und mit etwas Abstand betrachten und derzeit kaum Risiken für einen neuen Bärenmarkt sehen. Was stimmt nun? Hat der Crash bereist begonnen oder war das lediglich die seit vielen Wochen fällige Korrektur?

Ja, in der Überschrift steckt etwas Ironie. Wenn man jetzt in diesen Tagen vom großen Crash liest, der direkt vor der Tür stehen soll, sollten alle Alarmglocken schrillen. Nicht wegen des drohenden Crashs, sondern eher wegen des Zeitpunkts und der Rahmendaten. Besonders zwei Fakten in Bezug auf den US-Aktienmarkt sollten Crash-Prediger jetzt auf dem Schirm haben:

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  • 1. Die Volatilität (VIX/"Angst-Index"), die in der letzten Woche auf 50 explodiert ist und damit genau in den Widerstandsbereich der letzten Jahre "reingeschossen" ist. Zum Wochenende war dann jedoch mit Notierungen unter 30 die Panik schon ein großes Stück wieder aus dem Markt entwichen.

  • 2. Der berühmte Fear & Greed Index von CNN ist letzte Woche auf zeitweise auf 8 abgestürzt, was ebenfalls nackte Angst und Panik impliziert.

Allein diese beiden Punkte lassen daher zum aktuellen Zeitpunkt an der Theorie des ganz großen Crashs ernsthaft zweifeln.


Schüren Banken und Medien bewusst Angst?

Aber auch durch Berichte wie "Weltgrößter Hedgefonds wettet auf DAX-Absturz" werden Anleger natürlich extrem, bewusst oder unbewusst, verunsichert. Wenn der größte Hedgefonds der Welt auf einen weiteren DAX-Crash setzt, wird das schon richtig sein, oder?

Zusätzlich tragen auch Banken in diesen Tagen nicht gerade dazu bei die Stimmung zu stabilisieren: "Mit weiteren Beben ist jederzeit zu rechnen", glaubt beispielsweise Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. Er urteilt: "Die Aktienmärkte sind auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht. Dieser Prozess wird einstweilen anhalten.". Aha, ein neues Gleichgewicht also ... Allgemeiner und schwammiger hätte man es kaum formulieren können ...


Charttechnik gibt ganz konkrete Anhaltspunkte

Wenn man so will, wurde das von Herrn Halver angesprochene Gleichgewicht mit dem Tief vom 9. Februar jetzt aber wieder hergestellt . Das lässt sich das besonders im folgenden Tages-Chart des Dow Jones Index erkennen:

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